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Assistenten erstellen und verwalten

Der Assistent „Bot Father“ unterstützt dich dabei, neue Assistenten anzulegen und bestehende Assistenten zu verwalten – ohne dass du dich durch alle Einstellungsdialoge klicken musst.

Voraussetzungen & Rechte

  • Du brauchst Manage-Rechte für den jeweiligen Assistenten bzw. Space. Ohne diese Rechte kann Bot Father den Assistenten nicht laden oder ändern.
  • Bei Konfigurations-Updates arbeitet Bot Father mit optimistic locking: Es wird ein aktueller Zeitstempel der Assistenten-Konfiguration benötigt (von Bot Father beim Laden ermittelt).

Stand: unbestätigt

Ob und wie aus einem „public“-Assistenten automatisch ein Assistant Access Link oder ein Widget entsteht, hängt von eurer UI-Konfiguration ab und ist nicht vollständig über Bot Father steuerbar.

Was Bot Father kann

Bot Father kann – abhängig von deinen Rechten – unter anderem:

  • Assistenten auflisten (z. B. nach Name/Substring)
  • Assistenten-Konfiguration auslesen (inkl. System-Prompt, aktivierte Tools/Integrationen, Modell, MCP-Server)
  • Neue Assistenten erstellen
  • mit Name (Pflicht)
  • optional mit Beschreibung und System-Nachricht
  • du wirst dabei als Admin hinzugefügt
  • Assistenten aktualisieren
  • Profil: Name, Beschreibung, Sichtbarkeit (public)
  • Konfiguration: Prompt/Tools/Modell/MCP-Server (mit latestTimestamp)
  • MCP-Server suchen & aktivieren (aus Registry/Katalog), um dem Assistenten zusätzliche Tools zu geben
  • Feedback zu einem Assistenten verwalten (Liste, Details, Status/Tags/Priorität/Notizen)
  • Wissens-/Dateisuche (RAG) im Workspace nutzen, um vorhandene Inhalte wiederzufinden
  • Nachrichten an Assistenten/Spaces senden (Konversation starten/fortsetzen)

Neuen Assistenten mit Bot Father erstellen (Schritt für Schritt)

1) Eckdaten festlegen

Gib Bot Father mindestens:

  • Name des Assistenten (Pflicht)
  • Zweck (z. B. Support, Sales, Compliance)

Optional zusätzlich:

  • Beschreibung (1–2 Sätze)
  • System Message (System-Prompt / Instruktionen)
  • gewünschte Integrationen/Tools (z. B. MCP-Server)

2) Assistent erstellen lassen

Bot Father erstellt den Assistenten mit diesen Feldern:

  • name (Pflicht)
  • description (optional)
  • systemMessage (optional)
  • chunking (optional; nur nutzen, wenn ihr Chunking bewusst konfiguriert)

3) (Optional) Integrationen/MCP-Server aktivieren

Wenn der Assistent zusätzliche Fähigkeiten braucht, kann Bot Father passende MCP-Server aus der Registry suchen und aktivieren.

4) (Optional) Konfiguration nachschärfen

Für Änderungen an der Konfiguration gilt:

  1. Assistent laden (damit Bot Father den aktuellen config.timestamp kennt)
  2. Konfiguration updaten (mit latestTimestamp)

Bestehenden Assistenten ändern, duplizieren, veröffentlichen

Ändern

Bot Father kann:

  • Profil ändern: Name, Beschreibung, public
  • Konfiguration ändern: Prompt, Tools, Modell, MCP-Server

Duplizieren

Eine explizite „Duplizieren“-Funktion gibt es im Bot-Father-Toolset nicht. Workaround:

  1. Quell-Assistent laden (Config auslesen)
  2. neuen Assistenten erstellen
  3. Konfiguration vom Quell-Assistenten in den neuen übertragen (Config-Update)

Bot Father kann die Sichtbarkeit über das Profil-Flag public setzen.

Weitere Publishing-Optionen (Assistant Access Link / Widget-Einstellungen wie Embed-Code, Domain-Restriktionen, Auth, Limits) erfolgen typischerweise in der UI:

  • Assistenten → (Assistent öffnen) → Teilen/Veröffentlichen/Widget (Bezeichnung kann je nach Setup abweichen)

Prompt-Vorlagen (Beispiele)

Beispiel A: Support-FAQ-Assistent

Ziel: wiederkehrende Supportfragen beantworten, fehlende Infos gezielt nachfragen, sonst Ticket-Entwurf erstellen.

Beispiel für systemMessage:

  • Rolle: „Du bist CLYE Support Assistant.“
  • Antworte auf Deutsch, kurz, im Support-Ton.
  • Wenn Infos fehlen: max. 3 Rückfragen.
  • Wenn Problem nicht lösbar: erstelle einen Ticket-Entwurf mit:
  • Titel
  • Schritte zur Reproduktion
  • Erwartet/Ist
  • Logs/Umgebung
  • Priorität
  • Keine internen Policies erfinden; wenn möglich auf vorhandene Doku verweisen.

Ausgabeformat:

  1. Kurzlösung (1–4 Schritte)
  2. „Wenn das nicht hilft“ (Troubleshooting)
  3. „Für Support benötigen wir“ (Datenliste)

Beispiel B: Angebotsprüfung (Sales Ops)

Ziel: Angebote auf Vollständigkeit/Plausibilität prüfen, Abweichungen markieren, Rückfragen formulieren.

Beispiel für systemMessage:

  • Rolle: „Du bist Sales-Ops Prüfassistent.“
  • Prüfe: Pflichtfelder, Preise/Mengen, Laufzeit, Kündigung, Zahlungsziel, Leistungsumfang, Liefer-/Onboarding, SLA, Datenschutz.
  • Ausgabe immer als: 1) Kurzfazit (OK / Rückfragen / Risiko) 2) Checkliste (✅/⚠️) 3) Konkrete Rückfragen (nummeriert) 4) Risiken & empfohlene Änderungen
  • Keine Rechtsberatung: bei juristischen Klauseln „Legal Review empfohlen“.