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Bedingungen

Die Bedingung ist optional. Sie ist ein JavaScript-Ausdruck, der zu true oder false ausgewertet wird.

  • true: Die Automation führt die Aktion aus.
  • false: Für diesen Lauf wird nicht weiter gemacht.
  • leer: Es gibt keinen Zusatzfilter – bei passendem Trigger läuft die Automation.

Die Felder des auslösenden Ereignisses erreichst du typischerweise über event.data.*. Im Dialog gibt es oft Hilfen, um anhand eines Beispiel-Events zu prüfen, welche Daten verfügbar sind.

Hinweis: Screenshot ist in der Quellanwendung vorhanden und wird hier nachgereicht.

Beispiele (Conditions, typische Muster)

Zahlen, Schwellenwerte, Währung

event.data.amount >= 1000 && event.data.currency == "EUR"

Status / Enum-Felder

event.data.status == "open" || event.data.status == "needs_review"

Strings: enthält / beginnt mit

String(event.data.email ?? "").includes("@example.com")
String(event.data.subject ?? "").startsWith("Re:")

Optional-Felder sicher prüfen

event.data.customer != null && event.data.customer.tier == "enterprise"

Arrays: mindestens ein Element erfüllt eine Bedingung

Array.isArray(event.data.items) && event.data.items.some((item) => item.price > 100)

Kombinationen

event.data.source == "sharepoint" && event.data.priority == "high"

HTTP-Trigger für Auth absichern

Bei HTTP-Triggern ist die Condition oft die einfachste zusätzliche Schutzschicht. Die Trigger-URL selbst enthält zwar schon einen nicht erratbaren Token, du kannst aber zusätzlich prüfen, ob ein erwarteter Header, Query-Parameter oder Body-Wert vorhanden ist.

Typische Muster:

API-Key im Header

event.data.headers["x-api-key"] == "MEIN_GEHEIMER_KEY"

Bearer-Token im Authorization-Header

event.data.headers.authorization == "Bearer MEIN_SHARED_SECRET"

Geheimer Query-Parameter

event.data.query.secret == "MEIN_SHARED_SECRET"

Kombination aus Methode und Header

event.data.method == "POST" && event.data.headers.authorization == "Bearer MEIN_SHARED_SECRET"

Signatur oder Absender prüfen

event.data.headers["x-system"] == "shop" && event.data.body != null && event.data.body.orderId != null

Wichtig:

  • Header-Namen liegen typischerweise in Kleinbuchstaben vor, also eher authorization oder x-api-key.
  • Wenn eine Condition false ergibt oder fehlschlägt, läuft die Automation nicht weiter.
  • Die Condition ist gut für einfache Shared-Secret-Prüfungen. Für komplexere Sicherheitsanforderungen ist ein eigenes vorgeschaltetes Backend meist sauberer.

HTTP-Trigger: typische Prüfungen

Diese Ausdrücke sind im Alltag oft nützlich:

Nur JSON-POSTs akzeptieren

event.data.method == "POST" && String(event.data.headers["content-type"] ?? "").includes("application/json")

Pflichtfeld im Body verlangen

event.data.body != null && typeof event.data.body.customerId == "string" && event.data.body.customerId.length > 0

Nur bestimmten Absender durchlassen

event.data.query.source == "portal" || event.data.headers["x-source"] == "portal"

Beispiele (Abläufe in Klartext)

  • WHEN: „Wenn eine Aufgabe erstellt wird“ — IF: „Priorität ist hoch“ — THEN: „Benachrichtige das Team und lege eine Folgeaufgabe an“
  • WHEN: „Jeden Werktag um 08:00“ — IF: „(leer)“ — THEN: „Sende eine Tageszusammenfassung“
  • WHEN: „Externes System ruft die HTTP-URL auf“ — IF: „Bearer-Header stimmt und customerId ist gesetzt“ — THEN: „Starte Onboarding oder schicke die Anfrage an einen Assistenten weiter“

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