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Datenmaskierung & Datenschutz

Der CLYE LLM Gateway schützt Ihre Unternehmensdaten auf mehreren Ebenen, noch bevor eine Anfrage den externen KI-Anbieter erreicht. Diese Seite erklärt, wie das technisch funktioniert und was das für Ihr Unternehmen bedeutet.

Kein Logging von Gesprächsinhalten​

Der LLM Gateway speichert keine Nachrichten oder KI-Antworten.

Was protokolliert wird, sind ausschließlich Metadaten:

Was wird gespeichert?Was wird nicht gespeichert?
Zeitstempel der AnfrageInhalt der Nachrichten
Nutzer-ID (anonym)KI-Antworten im Wortlaut
Verwendetes KI-ModellDokumente, die eingefügt wurden
Anzahl verbrauchter TokensPersönliche Daten aus dem Gespräch
Kosten der AnfrageFirmengeheimnisse im Prompt
Erfolg oder Fehler

Das bedeutet: Selbst wenn jemand Zugriff auf das Protokoll erhält, sieht er nur Nutzungsstatistiken, nicht den Inhalt der Gespräche.

Sichere API-Key-Verwaltung​

Damit Ihr System mit externen KI-Anbietern kommunizieren kann, werden API-Schlüssel benötigt. Der CLYE Gateway behandelt diese Schlüssel mit höchster Sorgfalt:

  • Einseitige Verschlüsselung: API-Schlüssel werden mit SHA-256 gehasht gespeichert: der Originalschlüssel ist nach der Eingabe nicht mehr auslesbar.
  • Automatische Schwärzung: In allen Logs, API-Antworten und Statusmeldungen werden API-Schlüssel automatisch durch [REDACTED] ersetzt.
  • Kein Klartext im Speicher: Auch im laufenden Betrieb werden Schlüssel nur für den direkten API-Aufruf entschlüsselt: niemals dauerhaft im Klartext gehalten.

Mandantentrennung (Multi-Tenancy)​

Wenn mehrere Abteilungen, Teams oder Kunden den Gateway gemeinsam nutzen, sorgt die Mandantentrennung dafür, dass deren Daten vollständig isoliert bleiben:

  • Jede Anfrage enthält eine eindeutige Mandanten-ID
  • Cache-Einträge sind mandantenspezifisch: Team A sieht nie gecachte Antworten von Team B
  • Nutzungsauswertungen sind klar nach Mandanten getrennt
  • Budgets können pro Mandant separat vergeben werden

Einmalige Request-IDs​

Jede einzelne Anfrage erhält eine kryptografisch eindeutige Request-ID, die aus Zeitstempel und Nutzer-ID berechnet wird. Das verhindert:

  • Verwechslung von Anfragen verschiedener Nutzer
  • Datenüberschneidungen zwischen parallelen Anfragen
  • Nachträgliche Manipulation von Protokolleinträgen

Antwort-Caching, sicher und kontrolliert​

Um Kosten zu sparen und die Antwortzeiten zu verbessern, können identische Anfragen gecacht werden. Dabei gilt:

  • Cache-Schlüssel werden aus Nachrichteninhalt, Einstellungen und Mandanten-ID berechnet: nicht aus personenbezogenen Daten
  • Cache-Gültigkeit: Gecachte Antworten laufen nach 10 Minuten automatisch ab
  • Opt-out möglich: Anwendungen können per cache_policy: "no-store" das Caching für sensible Anfragen deaktivieren
  • Mandantengetrennt: Ein Unternehmen kann niemals auf den Cache eines anderen Unternehmens zugreifen

Budgetgrenzen als Datenschutzmaßnahme​

Monatliche Token- und Kostenlimits pro Nutzer dienen nicht nur der Kostenkontrolle, sie sind auch ein Datenschutzinstrument:

  • Unkontrollierte Massenübertragungen großer Datenmengen an externe KI werden verhindert
  • Ungewöhnliche Nutzungsmuster (z. B. plötzlich sehr viele Anfragen) fallen auf
  • Abteilungsleiter behalten die Kontrolle darüber, wer wie viel KI nutzt

Was bedeutet das in der Praxis?​

Stellen Sie sich vor, ein Mitarbeiter fügt aus Versehen einen internen Vertrag in den KI-Chat ein. Ohne Gateway geht dieser Vertrag direkt zu OpenAI. Mit dem CLYE Gateway:

  1. Die Anfrage läuft über Ihren Server
  2. Der Inhalt wird nicht dauerhaft gespeichert
  3. Nur Metadaten (Zeitstempel, Token-Anzahl) werden protokolliert
  4. Der Vertrag verlässt Ihre Infrastruktur nur für den Moment der KI-Verarbeitung
  5. Sie sehen im Monitoring, dass eine Anfrage stattgefunden hat: aber nicht was

Dies ist der datenschutzkonforme Mittelweg: KI-Funktionalität nutzen, ohne die Kontrolle über Ihre Daten zu verlieren.