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Aufgaben

Facets bilden in CLYE das gemeinsame Architekturprinzip zwischen Wissen, Aktionen und Prozessen. Wie diese Ebenen zusammenspielen, zeigt der Architekturvergleich von Facets, MCP-Tools und Tasks/Events. Aufgaben helfen dir, Arbeit im CLYE AI verbindlich zu planen und nachzuverfolgen. Sie sind sinnvoll, wenn etwas nicht nur besprochen, sondern zuverlässig erledigt werden soll.

Wann du Aufgaben statt Chat nutzen solltest

Ein Chat ist gut für spontane Fragen und Entwürfe. Eine Aufgabe ist besser, wenn:

  • ein Ergebnis verbindlich gebraucht wird
  • mehrere Schritte oder Abhängigkeiten sichtbar bleiben sollen
  • eine andere Person oder ein Assistent übernehmen soll
  • Fortschritt, Status oder Verantwortung nachvollziehbar sein müssen

Wofür Aufgaben geeignet sind

Typische Beispiele:

  • Inhalte prüfen und freigeben
  • Recherchen oder Auswertungen anstoßen
  • Follow-ups aus Meetings festhalten
  • Arbeit an einen Assistenten oder an Kolleginnen und Kollegen übergeben
  • Ergebnisse aus einem Chat in verbindliche Arbeit überführen
  • einen laufenden Chat direkt in eine Aufgabe umwandeln

So arbeitest du sinnvoll mit Aufgaben

Eine gute Aufgabe beantwortet drei Fragen:

  1. Was soll am Ende vorliegen?
  2. Bis wann oder in welcher Reihenfolge ist es wichtig?
  3. Wer soll sie übernehmen oder weiterbearbeiten?

Hilfreich ist:

  • formuliere das gewünschte Ergebnis statt nur eine grobe Idee
  • trenne große Vorhaben in kleinere, klare Aufgaben
  • nutze Status und Kommentare, um den Stand sichtbar zu halten
  • verknüpfe Aufgaben mit dem passenden Space oder Kontext

Was in eine gute Aufgabe gehört

Je klarer die Aufgabe, desto besser kann sie von Menschen oder Assistenten weiterbearbeitet werden.

Sinnvoll sind zum Beispiel:

  • ein eindeutiger Titel
  • ein klares erwartetes Ergebnis
  • relevante Dateien, Links oder Hintergrundinfos
  • Zuständigkeit und Priorität, falls nötig — in der Oberfläche mit den Stufen Niedrig, Mittel, Hoch, Kritisch oder Extrem
  • eine Dauer nur dann, wenn du wirklich einen Aufwand oder eine Zeitschätzung festhalten willst
  • bei Fristen ohne Uhrzeit gilt der ausgewählte Tag bis zum Tagesende

Wenn du das Feld Dauer leer lässt oder dort nur 0 einträgst, behandelt CLYE AI das als keine gesetzte Dauer. Eine echte Schätzung mit 0 Minuten kannst du nicht speichern. Die Aufgabe zeigt dann keine Dauer- oder Fortschrittsangabe aus diesem Feld an.

Wenn du Dateien direkt in einer Aufgabe oder in einem Aufgaben-Kommentar hochlädst, ordnet CLYE AI diese Dateien der Aufgabe selbst zu. Das ist besonders wichtig, wenn mehrere Chats oder Kommentare rund um dieselbe Aufgabe entstehen: Die Unterlagen bleiben am Aufgabenkontext und nicht nur an einem einzelnen Chat hängen.

Für Task-Anhänge akzeptiert CLYE AI jetzt alle Dateitypen. Das gilt einheitlich für den Plus-Button bei Anhängen, die Dropzone im Aufgaben-Panel und Uploads im Task-Chat. Unbekannte oder seltene Formate werden dabei zwar als Anhang gespeichert und bleiben über ihren Dateilink nutzbar, bekommen aber nicht automatisch eine Text-Extraktion. Für inhaltliche Auswertung im Assistenten sind daher weiterhin vor allem Formate wie PDF, Office-Dokumente, Bilder oder E-Mails geeignet.

Während des Hochladens zeigt dir die Oberfläche den Fortschritt direkt im Upload-Bereich an. Eine zusätzliche separate Erfolgsmeldung nach dem Upload ist dafür nicht mehr nötig.

Auch bei Mehrfachuploads gilt: Entscheidend sind die tatsächlich sichtbaren Anhänge an der Aufgabe oder am Kommentar. CLYE AI gleicht den Upload-Erfolg dafür im Zweifel mit dem tatsächlichen Serverzustand ab. Wenn alle Dateien dort vorhanden sind, bleiben sie nicht dauerhaft mit einem falschen Fehlerstatus markiert, nur weil die Rückmeldung im Hintergrund einmal verzögert oder unterbrochen war. Wenn der Abgleich zunächst noch keinen eindeutigen Erfolg liefert, versucht CLYE AI den Upload im Hintergrund automatisch bis zu drei Mal erneut. Gleichzeitig werden parallele Uploads begrenzt, damit größere Mehrfach-Uploads seltener an Verbindungs- oder Proxy-Limits scheitern. Ein Fehlerstatus bleibt nur bestehen, wenn ein Anhang nach mehreren Prüfungen und Wiederholungen wirklich fehlt.

Aufgaben entstehen aus demselben Thread-Kontext

In CLYE AI stehen Aufgaben nicht losgelöst neben Unterhaltungen. Häufig entstehen sie aus demselben Thread, in dem ein Thema zuerst besprochen, recherchiert oder vorbereitet wurde.

Dadurch musst du Kontext nicht doppelt pflegen:

  • Rückfragen, Hintergrund und Zwischenergebnisse bleiben am selben Arbeitsstrang nachvollziehbar
  • aus einer Unterhaltung kann bei Bedarf verbindliche Arbeit werden
  • Aufgaben, Projekte oder Entscheidungen lassen sich enger mit dem bisherigen Verlauf verbinden

Wichtig ist dabei auch für die Zusammenarbeit: Solche Aufgaben können sowohl Assistenten als auch Mitarbeitenden zugewiesen werden. Menschen und Agenten arbeiten damit im selben Aufgabenmodell statt in getrennten Arbeitswelten.

CLYE AI sortiert die Vorschläge in der Zuweisung nicht nur nach einer festen Liste, sondern zusätzlich nach deinem bisherigen Verhalten: kürzlich genutzte Zuständige werden stärker gewichtet als nur sehr häufig genutzte. Dadurch erscheinen zuletzt passende Personen oder Assistenten weiter oben, auch wenn du früher andere Zuständige insgesamt öfter verwendet hast. Diese intelligente Sortierung greift auch direkt im Picker beim Erstellen einer Aufgabe, damit aktuelle Ansprechpartner schneller in den ersten Vorschlägen erscheinen.

Aufgaben als gemeinsamer Kontext für Menschen und Assistenten

Aufgaben sind in CLYE AI nicht nur eine Liste offener Punkte. Sie sind ein gemeinsamer Arbeitskontext für Personen und Assistenten.

Das bedeutet:

  • derselbe fachliche Kontext kann in Aufgaben, Kommentaren und Automationen weiterverwendet werden
  • Aufgaben lassen sich mit relevanten Dateien, Entitäten oder Ergebnissen aus Chats verknüpfen
  • Menschen und Assistenten arbeiten nicht in getrennten Prozesswelten, sondern auf derselben Grundlage

Besonders nützlich ist das, wenn eine Aufgabe auf konkreten Objekten oder Fällen basiert, zum Beispiel auf einer Rechnung, einer Retoure oder einem Dokument. Dann bleibt nachvollziehbar, worauf sich Rückfragen, Statuswechsel und nächste Schritte beziehen.

Zusammenarbeit mit Assistenten

Im CLYE AI können Aufgaben nicht nur von Menschen, sondern auch von Assistenten bearbeitet werden. Das ist besonders nützlich für vorbereitende, strukturierte oder wiederkehrende Arbeit.

Dadurch entsteht kein getrennter Prozess für KI und Teamarbeit, sondern ein gemeinsamer Arbeitsfluss mit klaren Zuständigkeiten, sichtbarem Fortschritt und nachvollziehbaren Übergaben.

Wichtig im Alltag: Wenn eine Aufgabe einer Person zugewiesen ist, führt eine erste Nachricht an dieser Aufgabe nicht automatisch zu einer KI-Antwort. So bleibt klar, dass menschlich zugewiesene Aufgaben nicht versehentlich schon beim ersten Kommentar vom Assistenten übernommen werden.

Du kannst eine Aufgabe jetzt auch direkt einem Assistenten zuweisen, indem du sie in der linken Seitenleiste auf den gewünschten Assistenten ziehst. CLYE AI übernimmt die Aufgabe dann für diesen Assistenten, ohne dass du erst die Detailansicht der Aufgabe öffnen musst. Das ist besonders praktisch, wenn du Arbeit aus deiner Aufgabenliste oder aus dem laufenden Kontext schnell an den passenden Assistenten übergeben willst.

Wichtig dabei:

  • ziehe die Aufgabe gezielt auf den gewünschten Assistenten in der Sidebar
  • wenn du mit der gezogenen Aufgabe über einer passenden Assistenten-Zeile bist, hebt CLYE AI diese Zeile direkt als aktives Ziel hervor
  • die Zuweisung ändert die Zuständigkeit der Aufgabe, nicht nur den geöffneten Chat
  • nutze diese Übergabe vor allem dann, wenn der Assistent die Aufgabe tatsächlich weiterbearbeiten soll

Kommentare laufen in der Unified-Ansicht jetzt stabiler: Im Kommentar-Modus steht der eigentliche Austausch im Vordergrund, ohne unnötige Modell- oder Tool-Auswahl. Auch die Spracheingabe bleibt in Aufgaben-Kommentaren ohne zugewiesenen Agenten direkt im Kommentarfeld verfügbar. Antworten anderer Personen werden klarer dargestellt, und beim Senden springt der Verlauf nicht mehr unerwartet nach oben.

Zum Beispiel:

  • erste Zusammenfassungen erstellen
  • Informationen sammeln und aufbereiten
  • Entwürfe vorbereiten
  • Folgeaufgaben anstoßen

Abonnenten schon beim Erstellen einer Aufgabe setzen

Wenn du beim Erstellen einer Aufgabe bereits weißt, wer Änderungen verfolgen soll, kannst du diese Personen oder Spaces direkt als Abonnenten mit anlegen. Dadurch musst du die Aufgabe nicht erst speichern und danach manuell über Abonnieren nachpflegen.

Praktisch bedeutet das:

  • die ausgewählten Abonnenten gelten sofort ab dem Erstellen der Aufgabe
  • Kommentar- und Status-Benachrichtigungen laufen danach über die normale Abo-Logik weiter
  • neue Beteiligte sehen die Aufgabe dadurch früher in ihrem Arbeitskontext oder ihrer Inbox

Das ist besonders nützlich, wenn eine Aufgabe von Anfang an gemeinsam beobachtet werden soll, zum Beispiel durch verantwortliche Personen, ein Team-Space oder einen Assistenten.

Kommentare, Erwähnungen und Sichtbarkeit

Aufgaben sind besonders wertvoll, wenn Zusammenarbeit nicht im Stillen passiert. Kommentare und Erwähnungen helfen dabei, Rückfragen und Übergaben direkt an der Aufgabe sichtbar zu machen.

Das ist hilfreich, wenn:

  • du eine Person gezielt um Rückmeldung bitten willst
  • offene Punkte nicht im Chatverlauf verloren gehen sollen
  • mehrere Beteiligte sehen sollen, was sich an einer Aufgabe geändert hat

Wenn du in einem Aufgaben-Kommentar einen Assistenten erwähnst, antwortet CLYE AI jetzt gezielt dem erwähnten Assistenten – nicht nur dem standardmäßig zugewiesenen Bot. Dafür muss die Erwähnung als echter Space-Link wie [Name](/spaces/<uuid>) im Kommentar stecken. Ein reines @Name ohne verknüpften Space-Link gilt in Aufgaben-Kommentaren nicht als wirksame Assistenten-Erwähnung. Dabei gilt:

  • ohne Assistenten-Erwähnung bleibt der einer Aufgabe zugewiesene Assistent die Standardantwort
  • bei mehreren Assistenten-Erwähnungen antwortet zuerst der erste erwähnte Assistent mit verfügbarer Konfiguration, weitere erwähnte Assistenten antworten danach ebenfalls auf denselben Kommentar
  • reine Personen-Erwähnungen oder Erwähnungen von Assistenten, die du in diesem Kontext nicht ansprechen darfst, wecken keinen Ersatz-Bot und fallen nicht auf den Assignee zurück
  • ein reines @Name ohne passenden Link löst keine Assistenten-Erwähnung und keine Mention-Benachrichtigung aus
  • wenn du einen Space erwähnst, antwortet nur dessen kanonischer Space-Assistent; zusätzliche Bots in diesem Space werden nicht automatisch mitgeweckt

So bleibt klarer steuerbar, wer auf einen Kommentar reagieren soll, besonders bei gemeinsamen Aufgaben mit mehreren beteiligten Assistenten.

Die richtige Aufgabenansicht wählen

Je nach Arbeitsweise kann dieselbe Aufgabenliste unterschiedlich sinnvoll sein. In der aktuellen Aufgabenoberfläche arbeitet CLYE AI durchgängig mit einer erweiterten Unified-Ansicht: Stream, Detailbereich und Bearbeitung greifen enger ineinander. Dadurch wechselst du seltener zwischen getrennten Masken und behältst Kontext, Beschreibung und Aktivität leichter zusammen im Blick. Eine separate Umschaltung zwischen Chat- und Aufgabenansicht gibt es dafür nicht mehr. Die Detailseite einer Aufgabe nutzt diese gemeinsame Ansicht jetzt durchgängig: Konversation links, Aufgaben-Panel rechts. Auch der Canvas-Umschalter steht dort direkt in derselben Kopfzeile bereit, statt nur in einer separaten Chat-Ansicht.

Praktisch bedeutet das:

  • du siehst Änderungen und Aktivität zentral im gemeinsamen Stream
  • Kommentare und Task-Updates erscheinen zusammen in derselben Aufgaben-Timeline
  • die Kommentar-Eingabe steht direkt in dieser gemeinsamen Timeline zur Verfügung
  • das Aufgaben-Panel lässt sich je nach Bedarf kompakter oder ausführlicher nutzen und in der Breite anpassen
  • wichtige Inhalte wie angeheftete Bereiche nehmen als einklappbare Pinned Card weniger dauerhaft Platz weg
  • Beschreibungen lassen sich direkter dort bearbeiten, wo du gerade arbeitest, inklusive stabilerer Rich-Text-Bearbeitung mit Autosave und ohne Editor-Fehler beim schnellen Zurücknavigieren in der App
  • ungespeicherte Änderungen an der Beschreibung bleiben beim schnellen Aufgabenwechsel, Neuladen oder nach einem kurzzeitigen Fehler zuverlässiger erhalten: CLYE AI bestätigt das Speichern erst nach erfolgreichem Persist, versucht fehlgeschlagene Speicherungen erneut und zieht lokale Entwürfe beim nächsten Öffnen wieder nach
  • solange lokal noch ungespeicherte Änderungen vorliegen, überschreiben ältere Server- oder Cache-Stände den offenen Editor nicht mehr versehentlich
  • auch eingefügtes HTML aus Programmen wie Word oder Outlook wird beim Speichern bereinigt, damit die Beschreibung stabil erhalten bleibt; normale Markdown-Eingaben bleiben dabei weiterhin als Markdown nutzbar
  • Unteraufgaben zeigen erledigte Einträge besser sichtbar an
  • wichtige Icon-Aktionen im Aufgaben-Panel erklären sich jetzt direkt über Hinweise beim Überfahren, zum Beispiel für Unteraufgaben durchsuchen, Bestehende Aufgabe verknüpfen, Neue Unteraufgabe anlegen, Zeiterfassung starten oder pausieren, manuelle Zeiteinträge, Verknüpfungen, Dateientfernen und Priorität
  • auf kleineren Bildschirmen bleibt die Aufgabenansicht mit stabilerer App-Leiste und Eingabe besser nutzbar
  • wenn in eurem Setup die Datei-Canvas verfügbar ist, kannst du die Dateien einer Aufgabe direkt in derselben Unified-Ansicht rechts neben dem Aufgaben-Panel ein- und ausblenden
  • der Umschalter für diese Datei-Canvas sitzt auf derselben rechten Seite wie das Aufgaben-Panel, damit Datei-Vorschau und Aufgabenkontext eng zusammenbleiben
  • wenn du eine Datei direkt aus dieser Datei-Canvas einer Aufgabe hochlädst, ordnet CLYE AI den Upload derselben Aufgabe zu – genauso wie bei Uploads im Aufgabenbereich selbst

Manche arbeiten lieber in einer kompakten Liste, andere in einer visuellen Karten- oder Board-Ansicht.

Wichtig für den Alltag:

  • wähle die Ansicht, in der du offene Arbeit am schnellsten erkennst
  • nutze kompaktere Ansichten eher für persönliche Übersichten
  • nutze strukturiertere Ansichten eher für Teamarbeit, Status und Übergaben

Wenn dir eine Ansicht besser liegt, bleibe dabei. Der CLYE AI merkt sich solche Arbeitsweisen in vielen Fällen, damit du beim nächsten Öffnen schneller weiterarbeiten kannst.

Aufgaben nur nach Bestätigung löschen

Wenn du eine Aufgabe löschen willst, fragt CLYE AI jetzt vor dem endgültigen Entfernen noch einmal nach. So löschst du Aufgaben nicht mehr versehentlich mit einem einzelnen Klick auf Löschen.

So gehst du vor:

  1. Öffne die gewünschte Aufgabe.
  2. Wähle im Menü oder in den Aktionen Löschen.
  3. Bestätige den Hinweis im Bestätigungsdialog erst dann, wenn du die Aufgabe wirklich entfernen willst.

Wichtig für den Alltag:

  • erst die zusätzliche Bestätigung entfernt die Aufgabe endgültig
  • ein versehentlicher erster Klick auf Löschen löscht die Aufgabe noch nicht sofort
  • prüfe vor dem Bestätigen besonders bei gemeinsam genutzten Aufgaben, ob Kommentare, Dateien oder Verknüpfungen noch gebraucht werden

Aufgaben schneller über die Inbox prüfen

Über das Aufgaben-Symbol in der App-Leiste erreichst du deine persönliche Inbox. Dort kannst du zwischen Aufgaben und Benachrichtigungen wechseln, ohne erst in eine komplette Aufgabenansicht zu springen.

Das ist besonders praktisch, wenn du:

  • kurz offene Aufgaben prüfen willst
  • zwischen Benachrichtigungen und Aufgaben hin- und herwechselst
  • auf einem kleineren Bildschirm arbeitest

Wenn eine Aufgabe in der Inbox beim Latest-Start bereits überfällig ist, wird dieser Zeitpunkt in der Liste rot dargestellt. Zusätzlich erhält die Aufgabe einen roten Seitenstreifen. So erkennst du direkt, welche Aufgabe einen roten Überfälligkeits-Hinweis in der Inbox auslöst.

Auf kleineren Geräten öffnet sich die Inbox als volle Seitenleiste. So bleiben Listen, Tabs und Aktionen auch mobil besser bedienbar. Auch der untere Aktionsbereich der mobilen Inbox bleibt dabei oberhalb der Systemleiste besser erreichbar, zum Beispiel bei Links zu weiteren Aufgabenansichten.

In den Space-Ansichten für offene und abgeschlossene Aufgaben bleibt deine aktuelle Filterung jetzt direkt in der URL erhalten. Das ist besonders nützlich, wenn du mit anderen zusammenarbeitest oder später genau dieselbe Liste wieder öffnen willst.

Das betrifft vor allem zwei Elemente:

  • Suche: Dein eingegebener Suchbegriff wird nach kurzer Pause automatisch als q in die URL übernommen.
  • Zuweisung: Wenn du nach einer bestimmten Person oder einem Assistenten filterst, wird die Auswahl als assignee in die URL geschrieben.

Beispiele:

  • ...?q=Angebot
  • ...?assignee=user-123
  • ...?q=Angebot&assignee=user-123

Praktisch bedeutet das:

  1. Öffne die Aufgabenliste in einem Space.
  2. Gib einen Suchbegriff ein oder wähle eine Zuweisung aus.
  3. Warte bei der Suche einen kurzen Moment, bis die URL aktualisiert ist.
  4. Kopiere anschließend den Link aus dem Browser.
  5. Öffne den Link später erneut oder teile ihn mit anderen.

Wenn du Suche oder Zuweisung wieder leerst, entfernt CLYE AI die entsprechenden URL-Parameter automatisch. Dadurch bleiben Links sauber und enthalten nur aktive Filter.

Unteraufgaben übersichtlich nutzen

Bei größeren Vorhaben helfen Unteraufgaben, damit du Hauptaufgabe und einzelne Arbeitsschritte sauber trennst.

So bleibt die Struktur klar:

  1. Lege die Hauptaufgabe für das Gesamtziel an.
  2. Teile größere Arbeit in Unteraufgaben auf.
  3. Öffne Unteraufgaben immer mit einem klaren Ergebnis oder nächsten Schritt.
  4. Wechsle bei Bedarf zurück zur Hauptaufgabe, um Kontext und Fortschritt im Blick zu behalten.

Das ist besonders nützlich, wenn mehrere Personen beteiligt sind oder wenn Zwischenschritte separat geprüft werden sollen.

Wenn eine Unteraufgabe noch kein abschließendes Ergebnis oder keine Fehlermeldung geliefert hat, erhält die Überaufgabe ihren aktuellen Arbeitsstand jetzt klarer aus zwei Bausteinen:

  • einer kurzen Zusammenfassung des bisherigen Verlaufs
  • der letzten Nachricht aus der Unteraufgabe als aktuellem Statussignal

Dadurch bleibt bei laufenden Unteraufgaben besser sichtbar, woran gerade gearbeitet wird oder wo sie zuletzt stehen geblieben sind — auch wenn noch kein formales Ergebnis vorliegt. Sobald eine Unteraufgabe dagegen bereits ein klares Ergebnis oder einen Fehler gemeldet hat, steht weiterhin dieses Ergebnis im Vordergrund statt zusätzlicher Chat-Zwischenstände.

Wichtig für die Orientierung:

  • Unteraufgaben und Überaufgaben werden in CLYE AI weiterhin als eigene Hierarchie behandelt.
  • Technisch läuft diese Hierarchie jetzt vollständig über dieselben Verknüpfungen blocks und blockedBy wie andere Abhängigkeiten – jeweils mit der Kennzeichnung isSubtask.
  • Dadurch bleiben Unteraufgaben, Unterchats und die Breadcrumb-Navigation konsistent, auch wenn eine frühere Unteraufgaben-Verknüpfung später verschoben oder entfernt wurde.
  • Auch ältere Restbestände aus dem früheren Feld parentTaskId werden dafür über die Admin-Migration auf dieselben isSubtask-Relationen umgestellt. Für die Nutzung im Alltag ist deshalb die Relation maßgeblich, nicht das alte Parent-Feld.
  • Für dich in der Bedienung bleibt die Unterscheidung klar: Unteraufgaben gehören zur Struktur derselben Aufgabe, Blocker bleiben davon getrennte fachliche Abhängigkeiten.
  • Eine Aufgabe kann also sowohl Teil einer Aufgabenhierarchie sein als auch zusätzliche fachliche Blocker haben.

Beispiel:

  • Überaufgabe: Produktlaunch vorbereiten
  • Unteraufgabe: Landingpage final prüfen
  • Blocker: Freigabe durch Legal fehlt noch

So erkennst du schneller, ob etwas ein Arbeitsschritt innerhalb derselben Aufgabe ist oder eine separate Abhängigkeit, die zuerst erledigt werden muss.

Verknüpfte Aufgaben direkt neu anlegen

Im Bereich Verknüpfungen kannst du neue verknüpfte Aufgaben jetzt direkt aus dem +-Menü anlegen. Das ist besonders praktisch, wenn die passende Aufgabe noch nicht existiert.

Unterstützt werden diese Relationen:

  • Überaufgabe
  • blockierend
  • blockiert

So gehst du vor:

  1. Öffne die Aufgabe, von der aus du die Verknüpfung anlegen willst.
  2. Gehe im Bereich Verknüpfungen auf +.
  3. Wähle die gewünschte Relation, zum Beispiel Überaufgabe, blockierend oder blockiert.
  4. Klicke im Auswahl-Dialog auf Neue Aufgabe anlegen.
  5. Prüfe im Dialog Neue Aufgabe anlegen, ob die Relation bereits korrekt vorausgefüllt ist.
  6. Ergänze Titel und weitere Angaben und speichere die neue Aufgabe.

Wichtig:

  • Die gewählte Relation wird beim Öffnen des Erstellen-Dialogs automatisch übernommen.
  • Neue Aufgabe anlegen bleibt im Auswahl-Dialog sichtbar, auch wenn du bereits nach bestehenden Aufgaben suchst.
  • So kannst du schneller entscheiden, ob du eine bestehende Aufgabe verknüpfen oder direkt eine neue anlegen möchtest.

Wenn in eurem Setup das Feature-Flag linearTaskCreateDialog aktiv ist, erscheint der Erstellen-Dialog im kompakteren Linear-Stil. Das betrifft alle üblichen Einstiege über /tasks/new und denselben Dialog auch an weiteren Stellen der Aufgabenoberfläche.

Dann gilt zusätzlich:

  • derselbe Dialog öffnet sich über die üblichen Neu-Buttons, über Listen-Neu am Ende einer Aufgabenliste oder eines Unteraufgaben-Knotens, über die Command-Palette, über ⌘⇧T beziehungsweise Ctrl+Shift+T und über Links zum Anlegen von Unteraufgaben
  • oben wählst du direkt die Zielart wie Neue Aufgabe oder Neues Projekt über die Kopfzeile
  • die wichtigsten Eigenschaften liegen als runde Chips direkt unter Titel und Beschreibung, zum Beispiel Status, Priorität, Agent, Deadline, Geplant, Dauer, Wiederholen und Überaufgabe
  • mit Direkt starten setzt du den Status sofort auf Läuft
  • über Weitere erstellen bleibt der Dialog nach dem Speichern offen, damit du mehrere Aufgaben direkt hintereinander anlegen kannst
  • Strg + Enter erstellt die Aufgabe sofort
  • auf kleineren Bildschirmen öffnet sich der Dialog als Vollbild, damit Kopf- und Fußbereich erreichbar bleiben und der Editor dazwischen separat scrollt

Wichtig für Unteraufgaben:

  • bei aktivem Feature-Flag linearTaskCreateDialog öffnet das + neben Unteraufgaben im Aufgaben-Panel jetzt ebenfalls den Linear-Dialog statt der früheren Inline-Erfassung
  • der Dialog startet dabei direkt als Neue Unteraufgabe mit vorausgefüllter Überaufgabe (subtaskOf) sowie vorbelegtem Space, Agent und Priorität
  • der Hinweis „Überaufgabe in Projekt umwandeln?“ bleibt nach dem Anlegen weiterhin erhalten
  • ist das Feature-Flag ausgeschaltet, bleibt an dieser Stelle die bisherige Inline-Karte für Unteraufgaben bestehen
  • Listen-Neu am Ende einer Aufgabenliste oder eines Unteraufgaben-Knotens öffnet ebenfalls den Linear-Dialog

Nicht Teil dieses Dialogs sind Anhänge beim ersten Anlegen. Dateien lassen sich erst an der bereits erstellten Aufgabe ergänzen.

Beispiele:

  • Du erkennst, dass die aktuelle Aufgabe Teil eines größeren Vorhabens ist → lege direkt eine Überaufgabe an.
  • Eine andere Aufgabe muss zuerst erledigt werden → lege direkt eine blockierende Aufgabe an.
  • Die aktuelle Aufgabe hält eine andere auf → lege direkt eine blockierte Folgeaufgabe an.

Abhängigkeiten oder kurzes Warten: was wann sinnvoll ist

Wenn mehrere Aufgaben zusammenhängen, ist eine feste Abhängigkeit meistens sinnvoller als ein aktives Warten.

Praktisch heißt das:

  • nutze Blocker oder Unteraufgaben, wenn die Reihenfolge Teil der eigentlichen Arbeitslogik ist
  • nutze kurzes Warten nur dann, wenn direkt nach dem Anlegen oder Starten einer Aufgabe noch ein kurzer synchroner Zwischenschritt nötig ist
  • für längere Abläufe bleibt eine saubere Aufgabenstruktur robuster und besser nachvollziehbar

So bleibt in der Oberfläche sichtbar, warum etwas noch nicht weitergeht: wegen einer fachlichen Abhängigkeit oder nur wegen eines kurzen technischen Zwischenschritts.

Wenn ein Agent eine Unteraufgabe für dich bearbeitet, fließt deren Abschluss jetzt klarer in den umgebenden Aufgaben-Kontext zurück:

  • das Ergebnis der Unteraufgabe wird beim Abschluss als Conclusion der Aufgabe gespeichert
  • kurze Abschlussnachrichten oder Kommentare des Agents erscheinen zusätzlich als Chat-Nachrichten im zugehörigen Verlauf
  • nachgelagerte oder übergeordnete Schritte können diese Ergebnisse leichter als Arbeitskontext übernehmen

Praktisch ist das vor allem dann hilfreich, wenn eine Unteraufgabe nicht nur „fertig“ sein soll, sondern ein verwertbares Ergebnis, eine Rückmeldung oder eine Fehlermeldung an die nächste Aufgabe weitergeben muss.

In normalen Aufgabenlisten bleiben die wichtigsten Metadaten einer Aufgabe weiterhin kompakt nebeneinander sichtbar. In schmalen Bereichen wie dem Unteraufgaben-Bereich im Aufgaben-Panel werden Angaben wie Deadline und Dauer dagegen bei Bedarf untereinander rechtsbündig gezeigt. So bleibt mehr Breite für den Titel, auch wenn mehrere Meta-Angaben gleichzeitig gesetzt sind.

Wann du einen Chat in eine Aufgabe überführen solltest

Spätestens dann, wenn aus einer Idee verlässliche Arbeit werden soll:

  • ein Ergebnis muss später wiedergefunden werden
  • mehrere Personen oder Schritte sind beteiligt
  • Fortschritt oder Verantwortlichkeit sollen sichtbar bleiben
  • die Bearbeitung soll nicht im Chatverlauf untergehen

Du kannst einen laufenden Chat direkt über das Menü als Aufgabe anlegen. So bleibt der Bezug zum ursprünglichen Gespräch erhalten und die weitere Bearbeitung wird nachvollziehbar.

Ein typischer Ablauf ist:

  1. Öffne den relevanten Chat.
  2. Wähle im Menü die Funktion zum Umwandeln in eine Aufgabe.
  3. Prüfe oben in der Kopfzeile, welche Zielart gerade ausgewählt ist, zum Beispiel Aufgabe, Projekt, Ziel, Entscheidung oder Chat.
  4. Wenn du die Zielart änderst, bestätigt CLYE AI die Auswahl im Hinweis jetzt mit der tatsächlich gewählten Art statt nur allgemein von einer Änderung zu sprechen.
  5. Prüfe Titel, Beschreibung und weitere Angaben.
  6. Ergänze bei Bedarf Zuständigkeit, Priorität oder Frist. In der Oberfläche wählst du die Priorität dabei über die klar benannten Stufen Niedrig, Mittel, Hoch, Kritisch oder Extrem statt über Zahlenwerte.
  7. Speichere den neuen Eintrag und arbeite von dort weiter.

Wichtig bleibt: Fachliche Prüfung und Freigaben liegen weiterhin bei den verantwortlichen Personen.

Eingaben im Aufgaben-Composer in Popovern

Im Aufgaben-Composer lassen sich Eingabefelder in geöffneten Popovern jetzt zuverlässig direkt anklicken und fokussieren. Das betrifft vor allem kleine Auswahlfenster wie Datumsauswahl, Komboboxen oder ähnliche Dialoge direkt an der Aufgabe.

Praktisch bedeutet das:

  • du kannst ein Feld im geöffneten Popover direkt anklicken
  • der Cursor oder Fokus bleibt im gewählten Eingabefeld
  • Eingaben werden nicht mehr vom eigentlichen Aufgaben-Composer abgefangen

Das ist besonders hilfreich, wenn du beim Erstellen oder schnellen Erfassen einer Aufgabe zusätzliche Felder direkt im eingeblendeten Auswahlfenster bearbeitest.

Was sich in der aktuellen Aufgabenoberfläche besonders verbessert hat

Die Aufgabenoberfläche wurde zuletzt vor allem in der Unified-Ansicht weiter ausgebaut. Für den Alltag heißt das vor allem: weniger Reibung zwischen Stream, Detailansicht und eigentlicher Bearbeitung.

Besonders hilfreich sind dabei:

  • ein flexibleres rechtes Aufgaben-Panel mit anpassbarer Breite
  • eine einklappbare Pinned Card, damit wichtige Bereiche sichtbar bleiben ohne dauerhaft Platz zu blockieren
  • direkter bearbeitbare Beschreibungen mit stabilerem Rich-Text-Verhalten und Autosave, auch wenn du zwischen Ansicht und Space schnell zurücknavigierst
  • bessere Arbeit mit Unteraufgaben, inklusive sichtbarer erledigter Einträge
  • zusätzliche Aktionen direkt im Aufgaben-Panel, zum Beispiel Abos, Dateien aus Unteraufgaben sowie Verknüpfungen und Blocker auch ohne bestehende Links
  • konsistenteres Verhalten von Panel, Sidebar und Detailansicht über verschiedene Work-Item-Typen hinweg
  • eine robustere Nutzung auch in Spaces ohne eigenen Space-Bot
  • stabileres Verhalten auf Mobilgeräten, zum Beispiel bei App-Leiste und Eingabebereich

Wenn du Aufgaben regelmäßig koordinierst, lohnt es sich daher besonders, nicht nur Listen zu pflegen, sondern die Unified-Ansicht aktiv als zentralen Arbeitsbereich zu nutzen.

Arbeitszeiten und spätester Start in deiner Zeitzone

Wenn du mit Arbeitszeiten planst oder in Aufgaben den spätesten sinnvollen Start nachvollziehen willst, verwendet CLYE AI dafür deine persönliche Zeitzone aus den Einstellungen.

Das ist wichtig, weil Tagesgrenzen dadurch zu deinem tatsächlichen Kalendertag passen – nicht zu UTC. Vor allem bei frühen Morgenstunden, späten Abenden oder bei Teamarbeit über mehrere Zeitzonen hinweg bleiben Berechnungen dadurch nachvollziehbarer.

Praktisch bedeutet das:

  • Arbeitszeiten orientieren sich an deinem lokalen Tag
  • der späteste Start einer Aufgabe wird mit derselben Zeitzone berechnet
  • kalenderbezogene Abzüge bleiben in Aufgabenlisten und Auswertungen konsistent

Wichtig für unkonfigurierte Arbeitszeiten: Wenn in deinem Profil zwar ein Arbeitsplan gespeichert ist, dieser aber keine einzigen Zeitintervalle enthält, behandelt CLYE AI das wie keinen gesetzten Arbeitsplan. Für die Berechnung des spätesten Starts gilt dann also keine künstliche Nicht-Verfügbarkeit.

Das verhindert insbesondere in Aufgabenlisten irreführende rote Zeitpunkte, die sonst bei mehreren Aufgaben gleich aussehen könnten, obwohl ihre eigenen Deadlines unterschiedlich sind.

Wenn du ungewöhnliche Ergebnisse bemerkst, prüfe zuerst unter Einstellungen → Persönlich, ob deine Zeitzone korrekt gesetzt ist und ob bei deinen Arbeitszeiten wirklich Intervalle hinterlegt sind.

Next Tasks bei geplanten Überaufgaben

Wenn du mit Unteraufgaben und einem geplanten Termin auf der Überaufgabe arbeitest, erscheinen die Unteraufgaben in Next Tasks erst an dem Tag, an dem auch die Überaufgabe geplant ist.

Praktisch bedeutet das:

  • hat die Überaufgabe einen zukünftigen Termin, bleiben ihre Unteraufgaben bis dahin aus den heutigen Next Tasks ausgeblendet
  • das gilt auch dann, wenn eine Unteraufgabe wegen ihres spätesten Starts eigentlich schon dringend wirkt
  • für heute oder gestern geplante Aufgaben stehen in Next Tasks grundsätzlich vor reinen Empfehlungen
  • für die Reihenfolge zählt eine kombinierte Bewertung aus effektiver Priorität und Dringlichkeit
  • als Dringlichkeit berücksichtigt CLYE AI nicht nur eine explizite Deadline, sondern bei Bedarf auch den berechneten spätesten Start
  • Unteraufgaben bleiben durch vererbte Priorität zwar knapp über ihrer Überaufgabe oder einem Blocker, dominieren aber nicht mehr automatisch die gesamte Gruppe
  • innerhalb derselben sichtbaren Prioritätsgruppe rücken Aufgaben mit früherem spätesten Start oder früherer Deadline vor kleinere Vererbungsunterschiede
  • bei gleicher Prioritätsgruppe werden explizit für den Tag geplante Aufgaben vor gleich priorisierten undatierten Aufgaben einsortiert
  • trifft eine für heute geplante Uhrzeit auf eine Aufgabe, die nur über Deadline oder spätesten Start fällig wirkt, zählt die effektiv frühere Zeit innerhalb des Tages – zum Beispiel 14:59 vor 16:00
  • damit bei gleicher Priorität mehr passende Kandidaten sichtbar bleiben, berücksichtigt die Empfehlungsliste jetzt mehr Einträge als zuvor
  • am geplanten Tag der Überaufgabe tauchen die Unteraufgaben wieder im passenden Tagesbereich auf

So bleibt die Tagesansicht konsistenter, wenn größere Vorhaben bewusst auf einen späteren Termin gelegt wurden. Gleichzeitig werden klar geplante Tagesaufgaben in Next Tasks verlässlicher vor allgemeinen Empfehlungen gezeigt, ohne dass dringliche Deadlines ganz aus dem Blick geraten.

Beispiel:

  • Überaufgabe: Kundenworkshop vorbereiten, geplant für Freitag
  • Unteraufgabe: Agenda finalisieren
  • Unteraufgabe: Raumtechnik prüfen

Bis Freitag erscheinen diese Unteraufgaben nicht in den heutigen Next Tasks. Am Freitag werden sie zusammen mit der geplanten Überaufgabe wieder in der Tagesplanung sichtbar.

Kalenderdaten nach einem Cache-Miss

Kalenderbezogene Bereiche wie Kalenderlisten oder terminbasierte Prioritätsübersichten können direkt nach einem Cache-Miss kurzzeitig noch leer wirken.

Wichtig für den Alltag:

  • nach dem ersten Aufruf kann die Ansicht kurz den Status ausstehend zeigen oder noch keine Termine enthalten
  • CLYE AI lädt den Kalender-Cache dann im Hintergrund neu
  • der nächste automatische Poll oder ein späteres Neuladen zeigt die Termine in der Regel wieder an

Das ist vor allem direkt nach einem Deploy oder nach längerer Inaktivität möglich und bedeutet nicht automatisch, dass dein Kalender getrennt oder beschädigt ist.

Eigene Felder bei Aufgaben entfernen

Wenn du bei einer Aufgabe ein zusätzliches Facet- oder Metadatenfeld angelegt hast und es später nicht mehr brauchst, entfernst du es direkt über Feld entfernen im Facet-Editor.

  1. Öffne die Aufgabe.
  2. Suche das zusätzliche Feld im Facet-Bereich.
  3. Bewege den Mauszeiger über die Zeile des Felds. Der Button Feld entfernen mit dem Papierkorb-Symbol wird dann eingeblendet.
  4. Klicke auf den Papierkorb.

Wenn du mit der Tastatur arbeitest, kannst du den Entfernen-Button auch per Tab fokussieren. Er wird dabei ebenfalls sichtbar.

Das Feld wird dabei nicht nur geleert, sondern komplett aus den Aufgaben-Facets entfernt. So bleiben Filter, Ansichten und nachgelagerte Automationen übersichtlich und arbeiten nicht mit leeren Restwerten.

Dasselbe gilt auch für strukturierte Objekt-Facets und verschachtelte Werte: Wenn du ein Feld in einer Aufgabe speicherst, bleiben Objektwerte jetzt zuverlässig als echte Struktur erhalten. Dadurch funktionieren spätere Facet-Filter, Space-Scope-Filter und andere Teilobjekt-Abfragen auf Aufgaben wieder konsistent, statt so zu wirken, als wäre der Wert gar nicht gespeichert worden.

Dauer bewusst setzen oder entfernen

Das Feld Dauer ist für eine echte Aufwandsschätzung gedacht, zum Beispiel 30min, 1h, 1-2h oder -30min. Eine führende - bedeutet dabei bis X und nicht eine negative Zeitangabe.

Wichtig für den Alltag:

  • eine leere Eingabe entfernt eine zuvor gesetzte Dauer
  • auch eine Eingabe nur mit 0 entfernt die Dauer, statt 0 Minuten anzuzeigen
  • Eingaben wie -30min oder -2h bedeuten bis 30 Minuten oder bis 2 Stunden
  • Angaben mit 0 Minuten werden nicht als Schätzung gespeichert, auch nicht als Bereich
  • gültig bleiben nur echte positive Schätzungen oder bis-X-Bereiche wie 30min, 1h, 1-2h oder -30min

So vermeidest du Missverständnisse zwischen keine Schätzung vorhanden, einer echten Aufwandsschätzung und einem bis-X-Bereich wie bis 30 Minuten.

Wiederholungen bei Aufgaben flexibel festlegen

Wiederkehrende Aufgaben lassen sich jetzt deutlich flexibler beschreiben. Neben bekannten Tages- oder Wochenmustern unterstützt CLYE AI auch Minuten- und Stundenintervalle, feste Monatstage sowie Regeln wie letzter Werktag oder letzter Kalendertag.

Besonders praktisch ist das für Routinen wie:

  • alle 5 Minuten prüfen
  • alle 2 Stunden synchronisieren
  • werktags um 12:00 erinnern
  • jeden Monat am 15. ausführen
  • am letzten Tag des Monats prüfen
  • am letzten Freitag im Monat vorbereiten

Typische Eingaben

Diese Kurzformen und natürlichen Angaben versteht CLYE AI jetzt zuverlässiger auch direkt im Aufgabenkontext:

  • alle 5min
  • alle 2h
  • jede Stunde
  • werktags 12:00
  • jeden Monat am 15.
  • am letzten Tag des Monats
  • am letzten Freitag des Monats

Wenn du Wiederholungen lieber direkt im Titel einer Aufgabe mitschreibst, erkennt CLYE AI solche Kurzformen jetzt ebenfalls besser. Das hilft besonders bei schnellen Eingaben oder wenn du Aufgaben in natürlicher Sprache anlegst.

Wiederholung schon beim Anlegen setzen

Wenn du eine neue Aufgabe anlegst, kannst du die Wiederholung jetzt direkt im Erfassungsbereich setzen. Dafür nutzt du den Chip + Wiederholen in der Chip-Leiste. Wenn nicht alle Chips sichtbar sind, findest du ihn gegebenenfalls hinter .

So gehst du vor:

  1. Öffne Neue Aufgabe.
  2. Trage Titel und bei Bedarf weitere Angaben ein.
  3. Klicke in der Chip-Leiste auf + Wiederholen.
  4. Gib eine Wiederholung wie jeden Montag um 10:00, jeden Montag um 10.00, jeden Tag oder werktags 12:00 ein.
  5. Erstelle die Aufgabe. Die Wiederholung wird direkt an der Aufgabe gespeichert.

Für Uhrzeiten in Wiederholungen akzeptiert CLYE AI sowohl die Schreibweise mit Doppelpunkt als auch mit Punkt. 07:30 und 07.30 bedeuten also dasselbe. Ungültige Minuten wie 7.75 werden dagegen abgelehnt, damit keine missverständliche Wiederholung gespeichert wird.

Datumsangaben wie 24.08.2026 werden dabei nicht als Uhrzeit interpretiert. Wenn CLYE AI schon im Titel eine Wiederholung erkennt, bleibt diese im Chip sichtbar. Du kannst sie dort direkt übernehmen, ändern oder entfernen, bevor du die Aufgabe erstellst.

Erkannte Angaben im Titel hebt CLYE AI zusätzlich direkt im Aufgabentitel farblich hervor, zum Beispiel Deadline, Geplant, Dauer, Priorität oder Wiederholung. Die Markierung erscheint dabei als pastellige Farbfläche im Hintergrund – ähnlich wie ein Textmarker. Die Schriftfarbe selbst bleibt unverändert, damit der Titel auch in kompakten Erfassungen und im Dunkelmodus gut lesbar bleibt.

Ungültige oder unvollständige Wiederholungen blockieren das Erstellen bewusst, damit keine Aufgabe mit einer missverständlichen Regel angelegt wird. In diesem Fall zeigt CLYE AI einen klaren Hinweis an.

Worauf du achten solltest

  • Bei Monatsregeln bleibt CLYE AI im richtigen Monat, auch wenn einzelne Monate kürzer sind.
  • Regeln wie 29. Februar, letzter Kalendertag oder letzter Werktag werden passend zum jeweiligen Monat berechnet.
  • Für Zeitangaben und die nächste Ausführung berücksichtigt CLYE AI weiterhin deine Zeitzone.
  • Wenn du bei einer Agent-Aufgabe eine Wiederholung setzt, startet sie nicht mehr zwangsläufig sofort. Ohne ausdrücklich gesetzten Starttermin plant CLYE AI den ersten Lauf direkt auf das nächste passende Vorkommen der Wiederholung.
  • Änderst du die Wiederholung später, übernimmt CLYE AI die Änderung auch für die nächste noch ausstehende Folgeaufgabe. Entfernst du die Wiederholung wieder, bleibt ein bereits geplanter nächster Lauf bestehen, danach endet die Reihe.
  • Schließt du eine wiederkehrende Agent-Aufgabe ab, behält die daraus entstehende Folgeaufgabe denselben Assistenten wie der vorherige Lauf. Der abschließende Nutzer oder Chat-Kontext überschreibt diese Zuweisung nicht mehr.
  • Wenn an einer Agent-Aufgabe zusätzlich ein bestimmtes Modell angeheftet oder ausgewählt ist, löst CLYE AI dieses Modell jetzt wieder gegen den tatsächlich zugewiesenen Assistenten auf. Dadurch verwendet die Aufgabe kein unpassendes Modell aus einem anderen Agent-Kontext, nur weil die Auswahl früher gespeichert oder übernommen wurde.
  • Selbst wenn eine Agent-Aufgabe schon sehr schnell abgeschlossen wurde, erzeugt CLYE AI beim nachträglichen Setzen einer Wiederholung wieder eine passende Folgeaufgabe, statt die neue Regel wirkungslos zu speichern.

Praktisch heißt das: Wiederholungen wie Monatsende, Schaltjahre oder feste Uhrzeiten verhalten sich robuster und springen nicht versehentlich in einen falschen Folgemonat. Das gilt jetzt auch zuverlässiger für schnell laufende Agent-Aufgaben und bereits bestehende Wiederholungsreihen.

Läufe einer Wiederholungsserie schneller öffnen

Wenn du eine wiederkehrende Aufgabe in der Detailansicht öffnest, zeigt CLYE AI in der Kopfzeile jetzt eine beschriftete Pill mit der Wiederholungsregel, zum Beispiel ⟳ Jeden Montag. Darüber erreichst du die gesamte Serie direkter als über einzelne Vor-/Zurück-Sprünge.

So nutzt du die Serien-Pill:

  1. Öffne einen Lauf einer wiederkehrenden Aufgabe.
  2. Klicke in der Kopfzeile auf die Pill mit der Wiederholungsregel.
  3. In der Liste siehst du die Läufe der Serie mit Zeitpunkt und Status.
  4. Klicke auf den gewünschten Lauf, um direkt dorthin zu springen.

Wichtig für den Alltag:

  • die Serienliste erscheint nur dann, wenn es für die Aufgabe überhaupt eine Wiederholungsserie geben kann – also bei einer Aufgabe mit Wiederholung oder bei einem Lauf, der bereits Teil einer solchen Kette ist
  • normale einmalige Aufgaben lösen diesen Serien-Walk nicht unnötig aus
  • die Liste startet bei den neuesten Läufen und lässt sich über Ältere und Neuere weiterblättern
  • der aktuell geöffnete Lauf ist in der Liste besonders hervorgehoben
  • ein geplanter nächster Lauf erscheint am Ende der Serie, wenn er aus der Wiederholungsregel bereits ableitbar ist
  • weil der Wechsel als normaler Seitenaufruf erfolgt, bringt dich der Zurück-Button wieder zum vorher geöffneten Lauf

Fristen mit oder ohne Uhrzeit

Wenn du bei einer Aufgabe nur ein Datum auswählst, aber keine Uhrzeit angibst, gilt die Frist für diesen Tag bis zum Tagesende. Die Aufgabe ist also nicht schon um 00:00 des ausgewählten Datums fällig.

Beispiele:

  • 15.08.2026 ohne Uhrzeit bedeutet: fällig bis zum Ende des 15.08.2026
  • 15.08.2026, 14:00 Uhr bedeutet: fällig genau zu diesem Zeitpunkt

Wenn du eine Uhrzeit ergänzt, kannst du sie im Zeitfeld wie gewohnt als 14:00 eingeben. Reine Stunden wie 14 werden ebenfalls akzeptiert und beim Bestätigen oder Verlassen des Felds automatisch als 14:00 übernommen.

Das ist besonders hilfreich, wenn du Tagesfristen planst, zum Beispiel "bis Freitag" oder "bis Monatsende". Wenn ein genauer Zeitpunkt wichtig ist, ergänze zusätzlich eine Uhrzeit.

Gute erste Einsatzfälle

  • einen Chat in eine nachverfolgbare Aufgabe überführen
  • wiederkehrende Prüfungen als Aufgabe statt per Zuruf organisieren
  • Vorarbeiten vom Assistenten erledigen lassen und final selbst prüfen
  • Rückfragen, Erwähnungen und Zuständigkeiten direkt an einer Aufgabe bündeln

Kurz gesagt

Nutze Aufgaben immer dann, wenn Arbeit sichtbar, übergebbar und nachvollziehbar sein soll. So verbindest du spontane KI-Unterstützung mit echter Zusammenarbeit im Alltag.