Assistenten und Chats
Assistenten sind dein schnellster Einstieg in den CLYE AI. Du nutzt sie, um Fragen zu klären, Inhalte auszuwerten, Texte zu erstellen und mit deinem Wissen aus Spaces zu arbeiten.
Mit welchem Assistenten du starten solltest
Für die meisten Alltagsfragen ist dein persönlicher Assistent der beste Startpunkt. Er eignet sich für:
- schnelle Rückfragen
- persönliche Entwürfe
- erste Analysen
- spontane Auswertung von Dateien
Nutze einen thematischen oder geteilten Assistenten dann, wenn ein bestimmter Space, ein Teamkontext oder gemeinsame Regeln wichtig sind.
Gruppen sind dabei nicht dasselbe wie Chats. In Gruppen organisierst du gemeinsamen Kontext, Wissen und Aufgaben. Direkte Chats führst du mit einem Assistenten.
Der Thread ist mehr als ein reiner Chat
Auch wenn die Oberfläche im Alltag oft wie ein normaler Chat wirkt, ist der zugrunde liegende Arbeitskontext in CLYE AI breiter gedacht: Ein Thread kann von einer kurzen Frage bis zu einer umfangreicheren Bearbeitung reichen.
Für dich in der Praxis heißt das:
- du startest mit einer normalen Nachricht
- bei einfachen Anliegen bleibt es bei einer direkten Antwort
- bei komplexeren Anliegen kann derselbe Thread zusätzliche Recherche-, Analyse- oder Planungsschritte tragen
- aus dem Verlauf heraus kannst du Ergebnisse später in Aufgaben, Projekte oder Entscheidungen überführen, ohne den Kontext neu zusammensuchen zu müssen
So musst du nicht schon am Anfang trennen, ob du gerade „nur chatten“ oder schon „arbeiten“ willst. Der Arbeitskontext kann mit deiner Anfrage mitwachsen.
Mit dem Feature-Flag threadsRoute nutzt CLYE AI für bestehende Chats und Aufgaben die gemeinsame Thread-Route unter /threads/{id} jetzt als kanonischen Weg.
Für dich im Alltag heißt das:
- die Übersicht unter
/threadsist der zentrale Einstieg für bestehende Chats und Aufgaben - bereits vorhandene Chats und Aufgaben öffnen kanonisch über dieselbe Thread-URL
- ältere Lesezeichen auf
/chats/{space}/{id}oder/tasks/{id}bleiben nutzbar und leiten automatisch auf/threads/{id}weiter - ein neu gestarteter Chat wird jetzt direkt als eigener Thread angelegt und ohne sichtbaren Umweg über eine separate Chat-URL geöffnet
- Benachrichtigungen, zuletzt verwendete Einträge und andere direkte Sprünge zeigen für bestehende Einträge ebenfalls auf
/threads
Wofür du Assistenten nutzen kannst
Typische Einsatzfälle im Alltag sind:
- Zusammenfassungen und Recherchen
- Entwürfe für E-Mails, Konzepte oder Antworten
- Analyse von Dokumenten, Bildern oder Präsentationen
- Rückfragen zu Wissen aus deinen Spaces
- Unterstützung bei wiederkehrenden Aufgaben
So holst du bessere Antworten aus dem Chat
Gute Ergebnisse entstehen meist in mehreren kurzen Schritten statt mit einer einzigen sehr großen Anfrage.
Hilfreich ist:
- formuliere das Ziel klar und konkret
- gib relevante Dateien oder Hintergrundinformationen direkt mit
- nenne gewünschte Sprache, Format oder Länge
- arbeite mit Anschlussfragen, statt alles neu zu starten
Auf der Startseite direkt den passenden Assistenten wählen
Wenn du einen neuen Chat über die persönliche AgentOS-Startseite beginnst, kannst du schon vor dem Absenden festlegen, mit welchem Assistenten die Unterhaltung starten soll.
Wählst du dort vor dem Start bereits ein Modell, übernimmt CLYE AI diese Auswahl jetzt direkt in den neu geöffneten Chat mit diesem Assistenten. Du musst das Modell nach dem Start also nicht erneut auswählen.
Die Modellauswahl wird dabei pro Assistent gemerkt. Wenn du denselben Assistenten später erneut öffnest, verwendet CLYE AI wieder deine letzte Auswahl für genau diesen Assistenten.
Die Auswahl ist jetzt klarer aufgebaut:
- im Auslöser siehst du den Assistenten direkt mit Profilbild oder Avatar
- dein persönlicher Assistent ist in der Auswahl ebenfalls direkt enthalten
- häufig genutzte Assistenten erscheinen in der Liste zuerst als Wahrscheinlich
- weitere verfügbare Assistenten folgen darunter gesammelt als Alle Assistenten
- die Reihenfolge orientiert sich an deinen zuletzt gestarteten Unterhaltungen mit diesen Assistenten
Der Start-Composer selbst orientiert sich jetzt stärker an der normalen Chatleiste in Spaces: Die Assistenten-Auswahl sitzt weiter als kleine Schaltfläche direkt am Eingabebereich. Daneben erscheinen Plus und Datenquellen direkt nebeneinander, danach der Assistenten-Picker und rechts die Modellwahl. In Hosted Apps ist kein eingebauter eigener In-App-Chat mit separatem Composer verfügbar. Wenn du von dort aus aber eine Datei im Chat weiterbearbeiten oder einen neuen Chat mit Bezug zur geöffneten App starten willst, legt CLYE AI diesen neuen Thread jetzt wie auf der persönlichen Startseite in deiner persönlichen Ablage an. Der ausgewählte Assistent bleibt dabei weiterhin am Thread erhalten. Für dich heißt das: Der Chat bleibt standardmäßig privat, auch wenn du ihn aus einer Hosted App heraus startest. Der Modellwähler bleibt dabei weiter auch auf /start sichtbar, weil die Startseite die Bot-Konfiguration wie im Space-Chat lädt – einschließlich geerbter Modelle deines persönlichen Assistenten. Der neue Chat übernimmt beim Start weiter den aktuell ausgewählten Assistenten und die gewählten Composer-Einstellungen. Ein kurzer KI-Hinweis sitzt dabei ebenfalls in derselben Aktionszeile statt getrennt darunter. Wenn in diesem Chat eine Sandbox oder ein space-verknüpfter MCP-Server gebraucht wird, startet CLYE AI die dafür nötige Laufzeit im Composer jetzt erst bei einer echten Absicht im Composer. Reiner Autofokus oder bloßes Anklicken des Eingabebereichs reicht dafür nicht mehr aus. Die Vorwärmung startet erst, wenn du tatsächlich tippst, die Spracheingabe beginnst oder eine Nachricht absendest. Das verhindert unnötige Hintergrundstarts beim bloßen Öffnen eines neuen Chats, deckt aber auch Chat-Starts per Mikrofon oder direktes Absenden zuverlässig ab.
Wenn du einen neuen Chat startest, zeigt CLYE AI dabei nicht mehr kurz einen gesonderten leeren Startzustand mit großer Assistenten- oder Avatar-Karte an. Ein neuer Chat erscheint stattdessen direkt wie ein normaler laufender Chat: mit Verlauf, Eingabebereich und derselben gewohnten Chat-Struktur wie in bereits bestehenden Unterhaltungen.
Für dich heißt das:
- beim Start eines neuen Chats bleibt die Oberfläche ruhiger und konsistenter
- ein neuer Chat öffnet direkt die normale Thread-Ansicht statt erst kurz eine separate Chat-URL zu laden
- auf einer Whitelabel-Domain verwendet dein persönlicher Assistent dabei die zur aktiven Domain gehörende persönliche Assistenten-Zeile
- neue Chats aus der persönlichen AgentOS-Startseite laufen im persönlichen Space deines aktuellen Nutzerkontos und bleiben dadurch standardmäßig privat
- das gilt jetzt genauso für direkt geöffnete Agent-Chats aus dem Command-Menü oder über direkte Agent-Links wie
/chats/{assistent}: Auch diese neuen Unterhaltungen starten in deinem persönlichen Space statt im Space des ausgewählten Assistenten - das gilt jetzt ebenfalls, wenn du aus einer Hosted App eine Datei oder App im Chat weiterbearbeiten lässt: Der neu entstehende Chat wird in deiner persönlichen Ablage angelegt und nicht im Space des Assistenten oder der App
- der gewählte Assistent bleibt dabei trotzdem separat am Thread hinterlegt, damit Antwortverhalten, Werkzeuge und Zuordnung zum ausgewählten Assistenten erhalten bleiben
- nur der tatsächlich geladene Assistent wird dabei für den neuen Chat übernommen; manipulierte oder fremde Assistenten-IDs werden nicht still gespeichert oder auf einen anderen Assistenten umgebogen
- auch neue Threads aus dem persönlichen Assistenten bleiben dabei erreichbar, selbst wenn dein persönlicher Space intern mehrere persönliche Assistenten-Zeilen für unterschiedliche Domains enthält
- im Menü Datenquellen erscheinen nur aktuell verfügbare und aktive Datenquellen; installierte, aber in den MCP-Server-Einstellungen deaktivierte Plugins werden dort nicht mehr als auswählbare Quelle angeboten
- das gilt sowohl für eigene Space-Plugins als auch für passende Assistenten-Plugins, solange sie für die KI deaktiviert sind
- auf der persönlichen Startseite zeigt Letzte Chats nur Unterhaltungen aus deinem persönlichen Assistenten an; die allgemeine linke Sidebar bleibt davon unberührt und folgt weiterhin deinen normalen sichtbaren Chats
- für diese Startseitenliste zählt deshalb nicht nur der persönliche Space, sondern zusätzlich der tatsächlich am Chat hinterlegte persönliche Assistent
- der hinterlegte Assistent steuert damit nicht nur Antwortverhalten und Werkzeuge, sondern auch, welche persönlichen Unterhaltungen auf der Startseite wieder auftauchen
- frühere Chats aus derselben persönlichen Ablage bleiben in der Chat-Liste weiterhin sichtbar, solange sie deinem persönlichen Space zugeordnet sind – auf der Startseite erscheinen sie aber nur dann in Letzte Chats, wenn sie auch deinem aktuell passenden persönlichen Assistenten zugeordnet sind
- ältere eigene Chats ohne frühere Space-Zuordnung erscheinen in Letzte Chats erst wieder zuverlässig, nachdem eure Instanz diese Altbestände deinem persönlichen Space zugeordnet hat
- für solche Altbestände sollte eure Instanz die bereitgestellte Migration „Owner-Chats ohne Space → Personal Space“ ausführen, bis praktisch keine Restmenge mehr übrig ist
- die erste Nachricht startet anschließend innerhalb derselben Ansicht, ohne sichtbares Neuladen oder Flackern
- die URL bleibt beim ersten Aufbau des Threads stabil und wird nicht kurz nachträglich noch einmal sichtbar aktualisiert
- ein neuer Chat springt nicht mehr erst in eine Nicht gefunden-Seite, nur weil persönlicher Space und zugrunde liegender Bot aus unterschiedlichen Spaces stammen
- ein neuer Chat springt nicht mehr erst kurz in eine besondere Begrüßungs- oder Profilkarte
- der normale Eingabebereich bleibt sofort im Vordergrund
- wenn du direkt hinter einen eingefügten oder automatisch erkannten Link weiterschreibst, bleibt der nachfolgende Text jetzt normaler Fließtext statt ungewollt weiter Teil des Links zu werden
Wenn ein Assistent mit angebundenen MCP-Tools arbeitet, bleibt der Start einer neuen Antwort jetzt ebenfalls direkter. CLYE AI zieht dafür beim Start nicht mehr unnötig viele verbundene MCP-Schemas sofort in den ersten Tool-Kontext, sondern nutzt zunächst vorhandene Caches und lädt zusätzliche Server nur bei Bedarf nach. Für dich heißt das vor allem: Die Antwort kann schneller sichtbar anlaufen, obwohl verbundene MCP-Tools weiter nutzbar bleiben.
Wenn das aktuell gewählte Modell Thinking/Reasoning unterstützt, erscheint unter der Chat-Eingabe zusätzlich die Auswahl Thinking Level. Dort kannst du zwischen Keins, Niedrig, Mittel und Hoch wählen. CLYE AI übersetzt diese benannten Stufen intern in ein passendes Thinking-Budget, damit die gewünschte Denktiefe auch am Gateway und bei unterstützten Modellen zuverlässig ankommt. Unterstützt das Modell diese Funktion nicht, bleibt die Auswahl ausgeblendet.
Wichtig dabei:
- die Auswahl erscheint im normalen Chat-Composer und auf der persönlichen Startseite nur bei dafür geeigneten Modellen
- Keins bedeutet: kein zusätzlicher Thinking-Level für diese Eingabe
- Niedrig, Mittel und Hoch werden intern als abgestuftes Thinking-Budget an die Anfrage übergeben
- die Einstellung wird zusammen mit der Nachricht an den Chat übergeben
- wenn für den aktuellen Chat bereits ein Thinking-Budget aktiv ist, zeigt der Modellpicker das direkt als Hinweis an
- über die Reset-Aktion im Modellpicker kannst du einen aktiven Chat-Override wieder auf die normale Standardauswahl zurücksetzen
- wenn am Chat oder Thread zusätzlich ein Facet
thinkingLevelgesetzt ist, hat dieses Facet Vorrang vor der direkten Auswahl im Chat; in diesem Fall erscheint kein irreführender Reset-Hinweis für einen ignorierten Chat-Override
So gehst du vor:
- Öffne deine persönliche AgentOS-Startseite.
- Klicke in den Chat-Eingabebereich.
- Prüfe die aktuell sichtbare Assistenten-Schaltfläche direkt an der Eingabe.
- Öffne bei Bedarf die Assistenten-Auswahl.
- Prüfe zuerst den Bereich Wahrscheinlich oder suche gezielt nach einem anderen Assistenten.
- Schreibe deine erste Nachricht und sende sie ab.
- Der neue Chat öffnet sich direkt mit dem gewählten Assistenten.
Wenn du häufig mit denselben Assistenten arbeitest, solltest du sie dadurch auf der Startseite schneller wiederfinden.
Automatische Chat-Titel
Neue Chats erhalten ihren Titel weiterhin automatisch aus dem tatsächlichen Gesprächsinhalt. Die automatische Benennung erstellt dabei nur noch den Titel selbst. Eine zusätzliche automatische Einordnung des neuen Threads als Aufgabe, Projekt, Ziel oder Entscheidung erfolgt beim Titeln nicht mehr im Hintergrund.
Für dich heißt das:
- neue Unterhaltungen bekommen weiterhin einen kurzen, passenden Titel statt leer oder technisch zu wirken
- sichtbare oder interne
<think>-Blöcke stören die Titelvergabe nicht - auch bei kleineren Standardmodellen mit aktivem Reasoning bleibt die automatische Benennung robuster
- ein neu gestarteter Verlauf bleibt beim automatischen Titeln fachlich zunächst einfach ein normaler Chat, bis du ihn bewusst weiter als Aufgabe, Projekt, Ziel oder Entscheidung nutzt
Maßgeblich bleibt dabei der eigentliche Gesprächsinhalt, nicht ein interner Thinking-Block.
Wann du einen neuen Chat starten solltest
Ein neuer Chat ist sinnvoll, wenn:
- du ein neues Thema beginnst
- sich Ziel oder Zielgruppe deutlich ändert
- du Ergebnisse sauber voneinander trennen willst
- ein Chat zu lang oder unübersichtlich geworden ist
So bleibt der Kontext klar und der Assistent kann gezielter arbeiten.
Vergangene Chats wiederfinden
Zu einem Assistenten kannst du frühere Chats wieder öffnen und weiterführen. Das ist hilfreich, wenn du an einem Thema weiterarbeitest, statt jedes Mal neu zu beginnen.
In der linken Seitenleiste werden Assistenten normalerweise vor allem dann besonders sichtbar, wenn sie für dich relevant oder angeheftet sind. In On-Premise-Umgebungen kann eure Instanz stattdessen so konfiguriert sein, dass alle Assistenten, auf die du Zugriff hast, dauerhaft in der Sidebar erscheinen – auch wenn du sie nicht selbst angeheftet hast.
Für dich bedeutet das:
- du findest zugreifbare Assistenten direkt in der Sidebar wieder
- das Verhalten kann je nach eurer Instanz von der üblichen Pin-Logik abweichen
- wenn ein Assistent sichtbar ist, heißt das in so einem Setup nicht automatisch, dass er von dir persönlich angeheftet wurde
Wichtig ist:
- verwende bestehende Chats weiter, wenn der Kontext noch passt
- starte bewusst neu, wenn Thema oder Ziel klar wechselt
- überführe dauerhafte Erkenntnisse trotzdem in einen Space statt sie nur im Chatverlauf zu lassen
Wenn du einen bestehenden Chat direkt öffnest, hebt CLYE AI diesen Eintrag in Letzte Chats in der linken Seitenleiste jetzt wieder zuverlässig als aktuelle Unterhaltung hervor. Das gilt nicht nur für klassische Chat-Links, sondern auch dann, wenn derselbe Verlauf über /threads/{id}, /chats/{spaceId}/{id} oder über eine zugehörige Aufgabe unter /tasks/{id} geöffnet wurde.
Für dich heißt das:
- du erkennst in Letzte Chats sofort, zu welchem Verlauf die aktuell geöffnete Ansicht gehört
- die Markierung bleibt auch dann korrekt, wenn du zwischen Thread-, Chat- und Aufgabenansicht desselben Verlaufs wechselst
- beim Wiederfinden längerer Unterhaltungen musst du dich nicht darauf verlassen, dass nur exakt ein URL-Format als aktiv erkannt wird
In der Threads-Übersicht steht zusätzlich die Ansicht Kürzlich verändert bereit. Dort werden Threads nach ihrem letzten Änderungsdatum gruppiert – ähnlich wie in der Ansicht für abgeschlossene Aufgaben. So findest du zuletzt bewegte Unterhaltungen schneller wieder, auch wenn sie nicht gerade neu erstellt wurden.
Auf der persönlichen AgentOS-Startseite nutzt der Bereich Kürzlich verändert dieselbe Grundidee jetzt auch als eigenes Widget. Die Liste bleibt dabei in einer festen Kartenhöhe und scrollt innerhalb des Widgets, damit sie sich optisch an der Höhe des Postfachs und anderer Startseiten-Karten orientiert.
In der erneuerten linken Chat-Seitenleiste sind wichtige Bereiche jetzt kompakter beschriftet. Statt längerer Titel siehst du dort zum Beispiel nur noch Kürzlich, Alle, Threads und Dateien.
Zusätzlich lassen sich mehrere Sidebar-Bereiche direkt ein- und ausklappen, darunter Aktivität, Assistenten, Gruppen und Zuletzt. Im Bereich Zuletzt erscheint für Einträge von heute kein zusätzliches Datums-Label mehr: Der Abschnittstitel reicht dort bereits als Orientierung. Ältere Gruppen wie Gestern oder Letzte 7 Tage bleiben weiterhin separat beschriftet. Öffnest du denselben Verlauf aus derselben Sidebar mehrfach, zeigt Zuletzt dabei nicht unnötig doppelte Einträge nur wegen technischer Bot-Zuordnungen im Hintergrund. Der Organisations-Space erscheint dabei nicht mehr als eigener Block, sondern steht innerhalb von Gruppen an erster Stelle und zählt dort auch in die Gruppen-Anzahl mit. CLYE AI merkt sich dabei deinen zuletzt gewählten Zustand. Wenn du einen Bereich also einklappst, bleibt er auch nach dem Wechsel in einen anderen Chat oder beim späteren Zurückkehren weiterhin eingeklappt, bis du ihn wieder öffnest.
Wenn du in der linken Seitenleiste einen Lesezeichen-Eintrag organisierst und dafür einen Ordner auswählst, bleibt die Ordnerliste jetzt auch im Dark Mode gut lesbar. Der Dialog übernimmt dafür die normale CLYE-Darstellung für Auswahlfelder, statt auf die teils schwer lesbare native Browser-Liste zu setzen.
Für dich heißt das:
- die Ordnerauswahl im Lesezeichen-Dialog bleibt auch in dunklen Oberflächen kontrastreich
- Ordnernamen sind beim Verschieben oder Zuordnen eines Lesezeichens leichter zu erkennen
- die Bedienung verhält sich optisch konsistenter zu anderen Auswahlfeldern in CLYE AI
Wichtig für die Berechtigungen: Ein reiner Dokument-Zugriff mit Schreibrecht ohne Leserecht für einen Space macht diesen Space nicht automatisch zu einer lesbaren Quelle für deine Chat-Liste. Solche Doc-Write-Only-Spaces erscheinen deshalb nicht einfach in /chats oder in Chat-Widgets, nur weil du dort Dateien ablegen darfst.
Für dich heißt das:
- Chats aus solchen Spaces tauchen nicht allein wegen des Dokument-Schreibzugriffs in deiner Chat-Liste auf
- für sichtbare Chats brauchst du weiterhin echten Lesezugriff auf den jeweiligen Chat oder Space
- Dokumente kannst du dort trotzdem weiter im erlaubten Rahmen ablegen oder aktualisieren
Wichtig für die Orientierung: Der Link zur Startseite bleibt in der Sidebar immer sichtbar und liegt bewusst außerhalb dieser einklappbaren Bereiche. So erreichst du den Einstieg in deine persönliche Startansicht jederzeit direkt, auch wenn andere Abschnitte gerade reduziert sind.
Wenn du die linke Seitenleiste vollständig einklappst, kannst du sie trotzdem jederzeit wieder öffnen. In Chats und anderen Ansichten funktioniert das je nach Layout weiter über den Ausklappen-Button oder über die schmale Hover-Kante am linken Rand. Auf der persönlichen Agent-OS-Startseite unter /start erscheint dafür zusätzlich ein eigener Öffnen-Button, wenn keine schmale Icon-Leiste sichtbar ist.
Das gilt jetzt auch auf Mobilgeräten: Auf der Startseite erreichst du die eingeklappte Seitenleiste dort über einen Menü-Button oben links, ohne erst den lokalen Browser-Speicher zurücksetzen zu müssen. Gleichzeitig bleibt der eigentliche Startseiten-Inhalt auf schmalen Bildschirmen wieder mit etwas Abstand zum linken und rechten Rand lesbar, statt randlos bis an den Displayrand zu laufen.
Wenn du CLYE AI als installierte Desktop-Web-App (PWA) nutzt, bleibt der Ausklappen-Button der linken schmalen Seitenleiste auch im Fenster mit nativer Titelleiste erreichbar. Gerade auf macOS kann die Titelleiste die obere linke Ecke des Inhalts überlagern. In der installierten App sitzt der Button deshalb nicht unter den Fensterknöpfen, sondern bleibt sichtbar und klickbar, damit du eine eingeklappte Seitenleiste jederzeit wieder öffnen kannst.
Wenn in eurer Instanz die erneuerte linke Chat-Seitenleiste aktiv ist, zeigt sie zusätzlich eine eigene Prozessnavigation für den aktuell geöffneten Verlauf. Darin erscheinen zusammengehörige Schritte oder Abschnitte eines laufenden Arbeitsprozesses direkt in der Seitenleiste und aktualisieren sich fortlaufend, während der Chat weiterläuft.
Für dich heißt das:
- du erkennst laufende Prozessabschnitte direkt neben dem Chat statt nur im Nachrichtenverlauf
- die Navigation bleibt während einer Antwort aktuell, ohne dass du die Seite neu laden musst
- nach dem Senden einer Nachricht erkennt CLYE AI einen laufenden Antwort-Stream jetzt in der Regel schneller und hält die Prozessnavigation währenddessen stabil aktuell, statt dafür den ganzen Chat wiederholt vollständig neu zu laden
- die übrige linke Seitenleiste verhält sich weiterhin wie gewohnt, zum Beispiel beim Hover in der schmalen Ansicht
- auch in Fenstern mit nativer Titelleiste bleiben die oberen Steuerflächen der Seitenleiste erreichbar und werden nicht von Fensterknöpfen verdeckt
Wenn ein Assistent während einer Antwort Tools, Skills, Genehmigungen oder MCP-Prompts nutzt und die Ausgabe weiterstreamt, bleibt der geöffnete Thread jetzt stabiler. CLYE AI vermeidet in solchen Phasen unnötige wiederholte Zwischen-Updates im sichtbaren Verlauf, damit der Chat nicht in Update-Schleifen gerät oder plötzlich hängen bleibt.
Auch wenn die ausführende Laufzeit während eines laufenden Antwort-Streams unerwartet verschwindet – zum Beispiel durch Pod-Neustart, Scale-down oder einen anderen Laufzeitabbruch – bleibt der sichtbare Chat-Verlauf robuster nutzbar. Bereits abgeschlossene Antwort- oder Tool-Schritte werden dann früher als sichtbare Assistenten-Nachricht im Thread gesichert, statt erst ganz am Ende des gesamten Laufs.
Für dich in der Praxis heißt das:
- längere Antworten auf
/threads/...laufen auch dann zuverlässiger weiter, wenn währenddessen Tool- oder Skill-Ergebnisse eintreffen - bereits sichtbare Teilfortschritte eines Assistenten bleiben nach einer Laufzeit-Unterbrechung eher im Verlauf erhalten, statt komplett zu verschwinden
- wenn ein unterbrochener Stream definitiv nicht mehr fortgesetzt werden kann, räumt CLYE AI den veralteten Stream-Zustand schneller auf, damit der Thread nicht minutenlang in einem scheinbar noch laufenden Zustand hängen bleibt
- sichtbare Zwischenstände im Verlauf werden nur noch aktualisiert, wenn sich die Anzeige tatsächlich geändert hat
- auch Bestätigungen und Rückfragen im Chat lösen dabei nicht unnötig neue Anzeige-Updates aus
- die endgültige, persistierte Nachrichtenfassung wird erst zum Abschluss des Antwortlaufs festgeschrieben
Chats teilen und gemeinsam weiterverwenden
Nicht jeder hilfreiche Chat muss privat bleiben. Wenn ein Verlauf für andere Personen nützlich ist, kannst du ihn je nach Freigabe teilen oder daraus einen gemeinsamen Arbeitsstand machen.
Das ist besonders sinnvoll, wenn:
- ein Ergebnis als Beispiel oder Entscheidungsgrundlage dienen soll
- andere Personen denselben Ausgangsstand sehen sollen
- aus einem Chat gemeinsame Folgearbeit entsteht
Trotzdem gilt: Ein geteilter Chat ersetzt keinen gepflegten Space. Für dauerhaft relevantes Wissen bleibt ein Space der bessere Ort.
Wenn du einen älteren oder gespeicherten Freigabelink zu einem Chat öffnest und der zugrunde liegende Chat nicht mehr existiert, zeigt CLYE AI jetzt eine normale Nicht gefunden-Seite statt eines technischen Serverfehlers. Das betrifft zum Beispiel veraltete oder bereits gelöschte Chat-Freigaben.
In einem geteilten Chat kannst du in der Ressourcen-Seitenleiste vorhandene Dateien dieses Chats jetzt auch direkt sehen. Die Ansicht bleibt dabei bewusst schreibgeschützt: Du kannst dort also keine neuen Dateien hochladen oder neue Canvas-Dateien anlegen, aber vorhandene Chat-Dateien weiter öffnen und nachvollziehen.
Technische Hilfsdateien, die nur intern bei Tool-Läufen entstehen, werden dort nicht als normale Chat-Dateien angezeigt. In der Seitenleiste erscheinen also nur die für den Chat tatsächlich relevanten sichtbaren Dateien und Canvas-Einträge.
Auch die geteilte Chat-Seite selbst bleibt jetzt kompakter: Unterhalb des Verlaufs entsteht kein zusätzlicher leerer Scroll-Bereich mehr. Gerade bei längeren freigegebenen Chats landest du dadurch beim Herunterscrollen zuverlässiger direkt am tatsächlichen Ende des sichtbaren Inhalts statt in unnötigem Leerraum.
Der normale Chat-Bereich nutzt dabei wieder durchgängig die vorgesehene Seitenhöhe. Eingabe und Verlauf bleiben also auch außerhalb der Freigabeseite in der gewohnten Höhe sichtbar, während die spezielle Layout-Korrektur für zusätzlichen Leerraum bewusst nur für die Share-Seite gilt.
Wichtig für geteilte oder direkt geöffnete Chats: CLYE AI prüft die Berechtigung auf den Chat, bevor Vorschau, Verlauf oder verknüpfte Dateien geladen werden. Alte oder manipulierte Direktlinks auf fremde Chats lassen sich dadurch nicht einfach zum Mitlesen verwenden. Maßgeblich ist dabei dein aktueller Zugriff auf den zugehörigen Assistenten oder Chat-Space. Bei Chats von öffentlichen Assistenten orientiert sich diese Prüfung wieder am Space des Assistenten und nicht am persönlichen Space der Person, die den Chat zuletzt verwendet hat.
Das gilt jetzt auch für Website- und Widget-Chats öffentlicher Assistenten: Solche Besucher-Chats werden nicht mehr im allgemeinen Public Space gespeichert. Sie liegen stattdessen im geschützten Home-Space des Assistenten. Dadurch erscheinen sie nicht pauschal für alle Mitglieder eines öffentlichen Spaces unter /threads, sondern bleiben an den jeweiligen eingebetteten Zugriffsweg gebunden.
Ein bloßer allgemeiner Agent-Zugriff reicht für direkte /threads/{id}-Links dabei nicht aus: Öffnen darfst du einen solchen Verlauf nur über den passenden Space-Kontext oder als für genau diesen Thread zugewiesener Assistent. Eigene Chats kannst du mit passendem Zugriff deshalb auch über eine andere Plattform- oder Whitelabel-Domain weiter öffnen. Für berechtigte Mitglieder des zugehörigen Assistenten- oder Space-Kontexts gibt es dabei keine separate Freischaltung „öffentliche Assistenten-Chats“ mehr: Solche Chats folgen direkt den normalen Rechten auf diesen Kontext. Fremde Chats anderer Personen bleiben ohne passende Freigabe oder Berechtigung weiterhin gesperrt. Explizite Share-Links bleiben ein getrennter, tokenbasierter Freigabeweg. Wird eine Chat-Freigabe später widerrufen, endet damit auch der Zugriff auf zugehörige Task-Ansichten, Chat-Dateien und direkte Datei-Links aus diesem Freigabekontext. Wenn dir die Freigabe fehlt oder der Chat nicht mehr verfügbar ist, wird kein verwertbarer Verlauf geladen oder angezeigt.
Chat-Starter unter dem Eingabefeld nutzen
Wenn für einen Assistenten Chat-Starter aktiviert sind, zeigt CLYE AI bei leerer Chat-Eingabe automatisch einige passende Gesprächseinstiege als Chips unter dem Eingabefeld an. Diese Vorschläge erscheinen nur auf der Space-Startseite unter /spaces/{space-id}. In bestehenden Chats und auf tieferen Unterseiten eines Spaces bleibt stattdessen nur die normale Chat-Eingabe sichtbar. Das hilft vor allem beim Start in einen neuen oder noch leeren Chat direkt aus der Space-Startseite heraus.
Wenn du dabei die eingebaute Übersetzen-Ansicht nutzt, arbeitet sie auf der Space-Startseite jetzt mit derselben Inhaltsbreite wie die übrige Ablage. Eingabe links und Ergebnis rechts nutzen den verfügbaren Platz dadurch gleichmäßiger, statt in einer schmaleren Sonderbreite zu bleiben.
Die Auswahl zwischen Chat und Übersetzen triffst du dabei nur vor dem Start eines neuen Chats auf der Space-Startseite. Sobald bereits ein Chat läuft, verschwindet dieser Ansichts-Wechsel bewusst. Wenn du später doch vom normalen Chat zur Übersetzung oder zurück wechseln willst, gehe zuerst wieder auf die Startseite des Spaces.
In der rechten Ergebnis-Karte steht dir außerdem eine direkte Kopieren-Aktion zur Verfügung. So kannst du die übersetzte Ausgabe sofort übernehmen, ohne den Text erst manuell markieren zu müssen.
Wenn du für die Übersetzen-Ansicht einen bestimmten Assistenten auswählst, übernimmt diese Ansicht jetzt denselben Assistenten-Kontext wie der normale Chat. Maßgeblich bleiben also die Systemanweisungen, der verfügbare Wissenskontext und die für diesen Assistenten freigegebenen Werkzeuge. Dazu können je nach Assistent zum Beispiel RAG, Memory, MCP-Tools oder andere schreibgeschützte Assistenten-Werkzeuge gehören.
Während die Übersetzung läuft, können solche Werkzeuge direkt im selben Übersetzungslauf verwendet werden. Unter dem fertigen Ergebnis erscheint dafür eine einklappbare Aktivitätsliste, in der du die verwendeten Schritte nachvollziehen kannst. Dort siehst du bei Bedarf auch die zugehörigen Ein- und Ausgaben der ausgeführten Werkzeuge. Die sichtbare Ausgabe selbst bleibt dabei auf das eigentliche Übersetzungsergebnis beschränkt. Auch wenn ein Werkzeug wie RAG seine Antwort nur teilweise oder als noch unvollständiges JSON liefert, zeigt die Übersetzen-Ansicht daraus keinen rohen Technik-Block oder leeren Platzhalter an, sondern liest den bereits verfügbaren Übersetzungstext weiter robust aus. Doppelte Textabschnitte werden dabei nach Möglichkeit entfernt. Interne Anweisungen, Prompt-Wiederholungen oder sichtbare <think>-Blöcke werden nicht mit angezeigt.
Für dich wichtig:
- die Auswahl Chat oder Übersetzen gibt es nur auf der Space-Startseite, bevor du einen Chat startest
- in einem bereits gestarteten Chat kannst du die Ansicht nicht direkt umschalten
- die Übersetzen-Ansicht arbeitet mit denselben freigegebenen Werkzeugen wie der ausgewählte Assistent
- Berechtigungen und Systemanweisungen des Assistenten gelten unverändert auch für die Übersetzung
- Werkzeug-Aktivitäten können schon während der laufenden Übersetzung sichtbar werden, bevor das endgültige Ergebnis vollständig vorliegt
- im Ergebnis steht nur der übersetzte Zieltext, nicht der interne Arbeitskontext
- die Aktivitätsliste unter dem Ergebnis hilft dir beim Nachvollziehen, welche zusätzlichen Kontext- oder Recherche-Schritte für die Übersetzung verwendet wurden
Wichtig dabei:
- Die Funktion muss zweifach freigeschaltet sein: über das Feature-Flag
chatStarterund zusätzlich pro Assistent über Einstellungen → Allgemein → Funktionen → Chat-Starter. - Der Schalter Chat-Starter ist nur sichtbar, wenn die Funktion für eure Umgebung per Feature-Flag überhaupt verfügbar ist.
- Die Vorschläge werden mit dem Standardmodell des Assistenten erzeugt.
- Pro Anzeige siehst du 3 bis 7 Vorschläge.
- Ein Klick auf einen Vorschlag füllt nur die Eingabe. Die Nachricht wird nicht sofort gesendet.
- Sobald du selbst Text in die Eingabe schreibst, verschwinden die Chips wieder.
- In der kompakten oder sticky Briefing-Eingabe erscheinen diese Chat-Starter nicht.
Die Vorschläge orientieren sich am Kontext des Assistenten, zum Beispiel an Name, Beschreibung, Systemprompt, aktiven Aufgaben und jüngeren Chat-Themen. Dadurch wirken sie eher wie sinnvolle Einstiege für genau diesen Assistenten und nicht wie eine starre Standardliste.
So prüfst oder nutzt du die Funktion:
- Öffne den gewünschten Assistenten.
- Gehe zu Einstellungen → Allgemein → Funktionen.
- Aktiviere dort Chat-Starter, falls der Schalter in eurer Umgebung sichtbar ist.
- Öffne einen neuen oder leeren Chat.
- Klicke bei Bedarf auf einen vorgeschlagenen Einstieg unter dem Eingabefeld.
- Passe den übernommenen Text an oder sende ihn unverändert ab.
Wenn du keine Chat-Starter siehst, obwohl der Chat leer ist, prüfe zuerst den Assistenten-Schalter und danach, ob das Feature in eurer Umgebung überhaupt freigeschaltet wurde.
Slash-Kommandos im Chat nutzen
Je nach Oberfläche kannst du im Chat Slash-Kommandos direkt am Zeilenanfang eingeben, zum Beispiel für Unterhaltungen oder Aufgaben. Das funktioniert auch direkt auf der Startseite eines Spaces unter /spaces/{space-id}, bevor schon ein Chat geöffnet ist.
Die zusätzlichen Gesprächsstart-Vorschläge unter dem Eingabefeld siehst du dabei nur auf genau dieser Space-Startseite. In bereits geöffneten Chats und auf tieferen Unterseiten eines Spaces bleibt unter dem Composer stattdessen nur die normale Eingabe sichtbar.
Wenn du ein passendes Slash-Kommando auswählst, legt CLYE AI den neuen Arbeitskontext direkt passend an:
- aus einem laufenden Chat heraus meist als untergeordnete Unterhaltung oder Unteraufgabe
- ohne übergeordnetes Gespräch als eigener, oberster Arbeitskontext
Sobald du ein Slash-Kommando für eine neue Unterhaltung auswählst, wird direkt ein Agent-Feld im Eingabebereich angeboten. So kannst du schon beim Schreiben festlegen, welcher Agent für die neue Unterhaltung verwendet werden soll.
Bei geöffneter Auswahl bleibt die Liste dabei im sichtbaren Bereich des Fensters verankert. Die Personenauswahl öffnet sich jetzt bewusst unter dem Agent-Feld statt darüber. Gerade wenn das Slash-Kommando nah an der unteren Kante des sichtbaren Chat-Bereichs steht, bleibt die Zuordnung dadurch klarer: Das Auswahlmenü sitzt direkt unter dem Feld, zu dem es gehört, statt optisch über dem Slash-Eintrag aufzutauchen.
Für dich heißt das:
- die Personenauswahl erscheint direkt unter dem Agent-Feld
- die Liste bleibt auch nahe am unteren Rand des sichtbaren Bereichs besser nachvollziehbar
- die Auswahl wirkt räumlich eindeutiger, weil Feld und Menü direkt zusammenbleiben
Die Auswahl erscheint dabei jetzt schrittweise: Die Liste selbst wird möglichst früh eingeblendet, auch wenn bevorzugte Vorschläge oder die bisherige Nutzung einzelner Agenten noch im Hintergrund nachgeladen werden. Dadurch wirkt das Feld beim ersten Öffnen in Chats meist schneller nutzbar, statt erst auf die komplette Sortierung zu warten.
Wenn sich die Reihenfolge der Vorschläge durch dieses Nachladen später noch ändert, bleibt deine aktuelle Auswahl trotzdem beim gewählten Agenten und springt nicht still auf einen anderen Eintrag nur deshalb, weil sich dessen Position in der Liste verschoben hat.
Wichtig dabei: Der ausgewählte Agent wird in den neu gestarteten Chat übernommen. Du musst ihn nach dem Absenden also nicht noch einmal neu auswählen.
Wenn du das Slash-Kommando in einem bestehenden Task-Kontext öffnest, schlägt CLYE AI in der Agent-Auswahl zusätzlich bevorzugt den Agenten der aktuellen Aufgabe vor. Diese bevorzugte Einordnung kann sich deshalb kurz nach dem Öffnen noch einmal leicht aktualisieren, sobald die Vorschlagsdaten vollständig geladen sind.
Dabei gelten jetzt drei klar getrennte Fälle:
- Agent ausgewählt: Der gewählte Agent wird dem neuen Chat oder der neuen Unteraufgabe direkt zugeordnet.
Niemandausgewählt: Der neue Chat oder die neue Unteraufgabe wird bewusst ohne Agentenbindung angelegt.- keine Auswahl übernommen: Wenn du das Agent-Feld wieder leer lässt oder die Auswahl nur abbrichst, übernimmt ein untergeordneter Chat automatisch den Agenten des übergeordneten Kontexts. Das gilt auch dann, wenn der übergeordnete Kontext dein persönlicher Assistent ist: Der neue Thread bleibt dann diesem Assistenten zugeordnet und nicht nur deinem persönlichen Space. Bei einer Unteraufgabe bleibt die Zuordnung dagegen leer, falls du keinen Agenten festlegst.
Wenn du per /chat einen Unter-Chat anlegst, bleibt dieser beim Öffnen für berechtigte Space-Mitglieder an denselben Assistenten- und Space-Kontext gebunden wie der übergeordnete Verlauf. Maßgeblich ist dabei die Mitgliedschaft am zugehörigen Assistenten- oder Space-Kontext; eine zusätzliche separate Freigabe des Unter-Chats an den Space ist dafür nicht nötig. Bereits installierte MCP-Server dieses Assistenten bleiben im Menü Datenquellen deshalb auch in solchen Unter-Chats sichtbar und auswählbar.
So gehst du vor:
- Öffne einen Space oder einen bestehenden Chat.
- Tippe am Zeilenanfang
/. - Wähle das gewünschte Slash-Kommando aus der Liste.
- Klicke in das Feld Agent oder beginne direkt darin zu tippen.
- Wähle einen Agenten, Niemand oder brich die Auswahl wieder ab.
- Ergänze danach wie gewohnt deine Nachricht oder den Arbeitsauftrag und sende sie ab.
Wenn du das Slash-Kommando wieder entfernst, verschwindet auch das Agent-Feld wieder.
MCP-Prompts in der Chat-Eingabe entfernen
Wenn ein MCP-Prompt in die Chat-Eingabe übernommen wurde, zeigt CLYE AI den Prompt oberhalb des Eingabefelds als eigenen Block mit seinen Argumenten an.
Falls du den Prompt doch nicht ausführen willst, kannst du ihn direkt dort wieder entfernen:
- Öffne einen Chat oder einen Space mit aktivierten MCP-Prompts.
- Wähle einen MCP-Prompt aus, sodass er oberhalb der Eingabe erscheint.
- Klicke rechts oben im MCP-Prompt-Block auf Entfernen (
×). - Der MCP-Prompt verschwindet sofort aus der Eingabe. Deine bereits geschriebene normale Nachricht bleibt dabei erhalten.
Das ist hilfreich, wenn du einen Prompt versehentlich ausgewählt hast oder doch lieber eine normale Chat-Nachricht ohne MCP-Prompt senden willst.
Spracheingabe im Chat
In der Chat-Eingabe kannst du gesprochene Sprache direkt als Text übernehmen. Dafür nutzt du die Mikrofon-Schaltfläche in der unteren Aktionszeile des Composers. Solange die Eingabe leer ist, bleibt dort nur das Mikrofon sichtbar. Erst wenn du Text eingibst oder Dateien anhängst, blendet CLYE AI zusätzlich die Schaltfläche Senden ein. Mit aktivem Feature-Flag agentOsHome tauscht CLYE AI auf der persönlichen AgentOS-Startseite dabei die Reihenfolge rechts im Composer: Bei leerer Eingabe sitzt dort das Mikrofon ganz rechts. Sobald ein Entwurf vorhanden ist, rückt Senden nach ganz rechts und das Mikrofon steht direkt links daneben.
So gehst du vor:
- Öffne einen Chat oder einen Space mit normaler Chat-Eingabe.
- Klicke oder tippe auf das Mikrofon.
- Sprich deine Eingabe ein und beende die Aufnahme wieder über dieselbe Schaltfläche. Auf Desktop-Geräten kannst du eine laufende Aufnahme zusätzlich mit Leertaste oder Enter beenden.
- CLYE AI transkribiert die Aufnahme automatisch und übernimmt den erkannten Text in die Eingabe.
- Prüfe den Text kurz und sende ihn wie gewohnt ab oder bearbeite ihn vorher weiter.
Wichtig dabei:
- In einem leeren Composer zeigt CLYE AI unten nur das Mikrofon. Die Schaltfläche Senden erscheint erst, sobald Inhalt zum Absenden vorhanden ist. Auf der persönlichen AgentOS-Startseite mit aktivem Feature-Flag
agentOsHomesitzt dieses Mikrofon dann ganz rechts in der Aktionszeile. - Die Spracheingabe füllt die normale Texteingabe, sie sendet deine Nachricht nicht automatisch ab. Sobald danach Inhalt im Composer liegt, erscheint auf der persönlichen AgentOS-Startseite mit
agentOsHomerechts außen die Schaltfläche Senden und das Mikrofon rückt direkt nach links daneben. - Während eine Aufnahme auf einem Desktop-Gerät läuft, kannst du sie entweder mit dem Mikrofon oder per Leertaste beziehungsweise Enter beenden.
- Du kannst den übernommenen Text vor dem Absenden noch korrigieren oder ergänzen.
- Auf Desktop-Geräten nutzt CLYE AI die native Spracherkennung des Browsers nur in Chrome und Safari, wenn sie dort verfügbar ist.
- In Edge, in anderen Browsern sowie auf Mobilgeräten verwendet CLYE AI für die Spracheingabe stattdessen die serverseitige Transkription.
- Wenn der Chat dafür eine Sandbox oder einen space-verknüpften MCP-Server braucht, startet CLYE AI die nötige Laufzeit jetzt auch beim Beginn der Spracheingabe und nicht erst nach Tastatureingaben.
- Wenn deine Eingabe vor der Spracheingabe leer ist, übernimmt CLYE AI die Transkription zunächst in den Composer. Auf der persönlichen AgentOS-Startseite mit aktivem
agentOsHomeerscheint danach rechts außen die Schaltfläche Senden und das Mikrofon rückt direkt links daneben. Das Mikrofon bleibt auch bei mehrzeiliger oder längerer Eingabe in derselben unteren Aktionszeile erreichbar und rutscht nicht an den oberen Rand des Composers. Prüfe den erkannten Text bei Bedarf kurz und sende ihn anschließend bewusst ab. - Während einer laufenden Aufnahme zeigt CLYE AI auf der persönlichen AgentOS-Startseite mit
agentOsHomedie Wellenform weiterhin über die volle Breite des Texteingabebereichs. Die Balken sitzen dabei jetzt mit etwas seitlichem Abstand innerhalb des Composers und die Ausschläge wirken insgesamt etwas niedriger. So bleibt die Anzeige ruhiger, ohne direkt am Rand zu kleben. Solange die Aufnahme läuft, blendet CLYE AI den bisherigen Eingabetext in diesem Bereich außerdem aus. Dadurch konkurrieren Text und Wellenform nicht gleichzeitig um denselben Platz. Nach dem Ende der Aufnahme erscheint dein Text wieder normal im Composer.
Antworten vorlesen lassen
Bei Assistenten-Nachrichten kannst du in der Aktionsleiste unter einer Antwort das Symbol Vorlesen verwenden. CLYE AI gibt die sichtbare Antwort dann direkt im Browser wieder.
So gehst du vor:
- Öffne einen Chat mit einer bereits abgeschlossenen Assistenten-Antwort.
- Bewege den Mauszeiger über die Antwort oder öffne die Aktionsleiste der Nachricht.
- Klicke auf Vorlesen.
- Die Antwort wird direkt im Browser wiedergegeben.
- Wenn bereits eine Wiedergabe läuft, kannst du sie über dieselbe Schaltfläche wieder abbrechen.
Wichtig dabei:
- Die Funktion bezieht sich auf die jeweilige Assistenten-Nachricht, nicht auf deine eigene Eingabe.
- Das Vorlesen nutzt die Sprachausgabe deines Browsers bzw. Geräts.
- In On-Premise-Umgebungen kann eure Instanz das Vorlesen per Feature-Flag vollständig ausblenden. Dann erscheint das Lautsprecher-Symbol an Assistenten-Nachrichten gar nicht erst.
Autofokus in der Chat-Eingabe
Die Chat-Eingabe übernimmt einen Autofokus jetzt nur noch dann, wenn dieser in der jeweiligen Ansicht auch wirklich vorgesehen ist. Dadurch springt der Cursor nicht mehr unbeabsichtigt in Eingabefelder, die zwar denselben Editor verwenden, aber nicht sofort aktiv sein sollen.
Praktisch bedeutet das:
- normale Chats können die Eingabe weiterhin gezielt direkt fokussieren
- andere Bereiche mit demselben Editor, zum Beispiel Feedback-Eingaben, öffnen sich nicht mehr versehentlich mit aktivem Cursor
- dadurch bleibt die Bedienung ruhiger, besonders wenn du zwischen verschiedenen Eingabebereichen in der App wechselst
Chat-Eingabe auf Mobilgeräten
Auf Mobilgeräten sitzt der Textcursor in der Chat-Eingabe beim Fokussieren wieder zuverlässig direkt im Eingabefeld.
Das ist vor allem dann relevant, wenn du einen Space oder einen Assistenten auf dem Smartphone öffnest und die erste Nachricht direkt schreiben willst.
Gerade auf dem iPhone konnte es zuvor passieren, dass sich die Ansicht beim Öffnen der Tastatur verschiebt und der Cursor kurz sichtbar neben oder über dem Eingabefeld erscheint. Die Chat-Eingabe wartet dort jetzt auf die abgeschlossene Verschiebung und setzt den Cursor anschließend neu, damit er direkt an der richtigen Stelle angezeigt wird.
Wenn du die Eingabe antippst, solltest du den Cursor direkt in der Eingabe sehen, ohne dass du erst tippen oder scrollen musst.
Wenn der Cursor auf deinem Gerät trotzdem sichtbar neben oder über dem Eingabefeld erscheint, aktualisiere die Seite einmal und prüfe, ob noch eine ältere App- oder Browser-Version verwendet wird.
Wenn ein Modell im Chat nach dem Absenden länger kein Lebenszeichen zeigt, blendet CLYE AI über dem Modellwähler in der Chat-Eingabe einen kleinen Hinweis ein. Darüber kannst du direkt Modell wechseln auswählen und sofort die Modellauswahl öffnen, ohne deine laufende Eingabe zu verlieren.
Der Hinweis erscheint nur während der aktuellen Wartephase und lässt sich auch manuell schließen. Sobald wieder eine Antwort vom Modell eintrifft oder die Anfrage endet, wird dieser Zustand automatisch zurückgesetzt.
Wenn eine Anfrage schon vor dem eigentlichen Antwort-Stream am AI-Budget scheitert, zeigt der Chat jetzt stattdessen direkt die passende Budget-Meldung wie „AI-Budget aufgebraucht“ an.
Abgeschlossene Chat-Hinweise wie „AI-Budget aufgebraucht“, „Chat-Fehler“ oder „Antwort zu lang für den Kontext“ erscheinen dabei als eigene, klar abgegrenzte Hinweis-Karte im Verlauf statt als gequetschte einzeilige Meldung. Titel und Beschreibung stehen untereinander, sodass die Erläuterung vollständig lesbar bleibt.
Live im laufenden Chat erscheint dabei kein zusätzlicher generischer Fehler-Toast mehr. Die Budget-Meldung ist damit sofort die maßgebliche Rückmeldung und verhält sich genauso wie nach einem späteren Neuladen des Chats.
In diesem Fall wird die Meldung also weder vom allgemeinen Fallback „Keine Antwort vom Modell erhalten“ noch von einem generischen Fehlerhinweis überdeckt.
Das ist besonders hilfreich, wenn ein Modell sehr langsam reagiert, auf eine Anfrage gar nicht erkennbar antwortet oder die Anfrage wegen des Budgets sofort beendet wird. Laufende Zustände wie „Verarbeite Daten …“ bleiben dagegen bewusst als schmale Statuszeile sichtbar, damit der Stream ruhig und kompakt bleibt.
Dateien im Chat verwenden
Im Chat kannst du Unterlagen direkt mitgeben, damit dein Assistent damit arbeitet. Bei neuen Assistenten ist der Dateiupload im Chat standardmäßig aktiv. Je nach Einrichtung sind zum Beispiel Textdokumente, PDFs, Bilder oder Präsentationen möglich.
Typische Beispiele:
- ein Dokument zusammenfassen lassen
- zwei Dateien vergleichen
- Informationen aus einem Screenshot erklären lassen
- einen Entwurf auf Basis mehrerer Unterlagen erstellen
So gehst du am einfachsten vor:
- Öffne den gewünschten Assistenten.
- Hänge die relevanten Dateien direkt im Chat an.
- Formuliere klar, was der Assistent mit den Dateien tun soll.
- Bei Bildern oder Screenshots frage direkt, was erkannt, beschrieben oder geprüft werden soll.
- Prüfe das Ergebnis und überführe es bei Bedarf in einen Space oder eine Aufgabe.
Bei mehreren gleichzeitigen Uploads prüft CLYE AI im Zweifel zuerst den tatsächlichen Serverzustand des Anhangs. Maßgeblich ist deshalb der tatsächlich sichtbare Anhang im Chat: Wenn alle ausgewählten Dateien dort erscheinen, werden sie auch bei kurz verzögerter oder unterbrochener Rückmeldung nicht dauerhaft als fehlgeschlagen behandelt. Wenn der Abgleich zunächst noch keinen eindeutigen Erfolg liefert, versucht CLYE AI den Upload im Hintergrund automatisch bis zu drei Mal erneut. Dabei werden parallele Uploads bewusst begrenzt, damit größere Mehrfach-Uploads robuster durchlaufen. Ein Fehlerstatus bleibt nur bestehen, wenn ein Anhang nach mehreren Prüfungen und Wiederholungen wirklich nicht vorhanden ist.
Auch bei langen Dateinamen bleiben die Datei-Icons in solchen Anhang-Chips jetzt gut erkennbar. Wenn du dieselbe Datei in einem Chat versehentlich noch einmal hochlädst, erscheint sie im Eingabebereich nicht mehr als zusätzlicher namenloser Datei-Chip. Vorhandene Datei-Anhänge bleiben dabei erhalten und lassen sich weiterhin normal einzeln aus dem aktuellen Entwurf entfernen.
Wenn du einen laufenden Upload abbrichst, kannst du dieselbe Datei anschließend direkt erneut auswählen — ohne die Seite neu zu laden. Solange dieser erneute Upload noch läuft, erscheint der Datei-Chip im Eingabebereich bewusst noch nicht vorzeitig. Erst wenn der Upload für diesen Chat wirklich abgeschlossen ist, wird der Anhang dort wieder normal sichtbar. Das gilt auch für Uploads über den Plus-Button, im Canvas und per Drag-and-drop.
Wenn der Platz knapp wird, kürzt CLYE AI nur den Dateinamen-Text, nicht das Symbol selbst. Dadurch lassen sich Dateitypen in Anhängen und Datei-Chips im Verlauf schneller unterscheiden.
Wichtig für die Orientierung in der Oberfläche: Die Steuerelemente für Datei-Upload, Drag-and-drop und Space-Auswahl findest du dort, wo du mit einem konkreten Inhalt oder Eintrag arbeitest, also auf den entsprechenden Entity-Seiten unter /e/.... In der allgemeinen App-Leiste stehen diese Funktionen nicht mehr global bereit.
Wenn du in einem neuen, noch ungesendeten Chat bereits Dateien anhängst, per Drag-and-drop hineinziehst oder per Paste einfügst, bleibt dieser Entwurf jetzt beim gewählten Assistenten. Der Chat springt dabei also nicht mehr unerwartet zu deinem persönlichen Assistenten, nur weil der erste sichtbare Inhalt zunächst ein Datei-Upload ist. Sobald der neue Chat dafür intern unter /threads/{id} weiterläuft, bleibt auch diese Zuordnung erhalten.
Für dich heißt das:
- du kannst Dateien jetzt auch vor der ersten Nachricht sicher an einen neuen Chat mit einem bestimmten Assistenten hängen
- der neue Chat bleibt dabei dem gewählten Assistenten zugeordnet
- das gilt ebenso für Plus-Upload, Drag-and-drop und Einfügen aus der Zwischenablage
- auf der persönlichen Space-Seite und in anderen Einstiegen mit persönlichem Chat-Composer wird ein neuer Chat mit Datei-Upload immer in deiner persönlichen Ablage vorbereitet und nicht im Space des ausgewählten Assistenten
- das gilt auch dann, wenn du die Datei vor der ersten Nachricht hochlädst und der Thread dafür zunächst nur als interner Platzhalter entsteht
- der gewählte Assistent bleibt trotzdem am neuen Chat erhalten; privat bleibt dabei der Ablage-Ort des Chats, nicht die Assistenten-Auswahl
Wenn du Dateien per Drag-and-drop in einen Chat ziehst, verschwindet die hervorgehobene Ablagefläche jetzt auch dann wieder zuverlässig, wenn du den Drag-Vorgang abbrichst oder die Datei stattdessen neben dem Chat, zum Beispiel im Aufgabenbereich, loslässt.
Neu auf der persönlichen AgentOS-Startseite und in normalen Chats: Du kannst eine E-Mail aus einem Postfach-Widget jetzt direkt per Drag-and-drop in den Chat ziehen. CLYE AI lädt dabei die zugehörige .eml-Datei aus dem verbundenen Postfach und hängt sie wie einen normalen Chat-Anhang an.
So gehst du vor:
- Öffne eine Startseite oder einen Chat mit aktivem Datei-Upload.
- Ziehe eine Nachricht aus dem Postfach-Widget in den Chat-Eingabebereich. Während des Ziehens zeigt die Ablagefläche den Hinweis Mit KI analysieren.
- Warte kurz, bis die E-Mail geladen und als Anhang sichtbar wird.
- Ergänze bei Bedarf deine Frage oder Anweisung und sende die Nachricht ab.
Wichtig dabei:
- die E-Mail wird als
.eml-Datei angehängt, nicht nur als reiner Betreff oder Vorschautext - auf der persönlichen Startseite kannst du die E-Mail schon vor der ersten Nachricht an einen neuen Chat hängen
- der neue Chat bleibt dabei dem aktuell gewählten Assistenten zugeordnet
- ist der Datei-Upload für diesen Assistenten deaktiviert, lässt sich die E-Mail nicht anhängen
Dateien im Chat eignen sich besonders für einmalige oder konkrete Anfragen. Wenn dieselben Unterlagen dauerhaft gebraucht werden, sind ein Space oder eine externe Quelle meist die bessere Lösung.
Wichtig für den Alltag: Wenn eine hochgeladene Datei in einem Chat noch von diesem oder einem anderen Chat referenziert wird, verschwindet sie durch das spätere Löschen desselben Dokuments in der Dokumente-Ansicht nicht rückwirkend aus bereits verknüpften Chats. Das Löschen in Dokumente entfernt in diesem Fall nur die Space-Zuordnung; die Chat-Referenz bleibt bestehen, bis sie auch dort bewusst entfernt wird.
Wenn du einen Chat selbst löschen willst, verlangt CLYE AI jetzt zusätzlich die exakte Eingabe des angezeigten Chat-Titels. Erst wenn der Titel vollständig übereinstimmt, wird die Löschaktion freigegeben. Das gilt für normale Chats sowohl in der geöffneten Chat-Ansicht als auch in Letzte Chats. Aufgaben, Projekte, Ziele oder Entscheidungen bleiben davon ausgenommen und nutzen weiterhin ihren normalen Bestätigungsdialog.
Praktisch bedeutet das:
- kopiere oder tippe den sichtbaren Chat-Titel exakt in das Bestätigungsfeld
- schon kleine Abweichungen verhindern die Löschung bewusst
- die zusätzliche Eingabe gilt nur für Chats, nicht für andere Work-Items
Das Ressourcen-Panel startet bei neuen Chats standardmäßig geschlossen. Das gilt auch für deinen persönlichen Assistenten: Dort bleibt das Menü Datenquellen sichtbar, selbst wenn der zugrunde liegende Chat intern über einen Default-Bot aufgelöst wird. So bleibt der Einstieg in einen neuen Chat zunächst auf Nachrichten und Eingabe fokussiert.
In der oberen Chat-Leiste zeigt CLYE AI außerdem keine Facet-Chips aus dem aktuellen Scope mehr an. Die Leiste bleibt damit kompakter und konzentriert sich auf Navigation und Aktionen statt auf zusätzliche Scope-Metadaten.
Den geöffneten oder geschlossenen Zustand merkt sich CLYE AI pro Chat getrennt. Wenn du das Ressourcen-Panel in einem Chat öffnest, wird es deshalb nicht automatisch auch in anderen Chats geöffnet. Beim Wechsel in einen anderen Chat wird der passende Zustand jetzt sofort für genau diesen Chat übernommen, statt den zuvor offenen Zustand noch kurz weiter anzuzeigen. Beim späteren Zurückwechseln in denselben Chat wird dein zuletzt gewählter Zustand wiederhergestellt.
Dasselbe Verhalten gilt auch für das rechte Aufgaben-Panel in Chats mit Aufgabenkontext: Jeder Chat merkt sich seinen Zustand getrennt, der sichtbare Panel-Umschalter synchronisiert sich dabei direkt mit demselben Offen-State und beim Wechsel zwischen Chats erscheint nicht erst kurz der Zustand aus dem vorherigen Chat. Neue Aufgaben-Threads starten standardmäßig mit geöffnetem Aufgaben-Panel, bis du dich in diesem Thread bewusst anders entscheidest. Standardmäßig öffnet sich dieses Panel nur dann direkt, wenn im aktuellen Chat tatsächlich aufgabenrelevanter Inhalt wie Fälligkeit, Unteraufgaben oder Blocker sichtbar ist. Work-Items bleiben wie bisher offen, reine Überaufgaben oder zusätzliche Facets öffnen das Panel dagegen nicht automatisch.
Bei PDF-, Word-, PowerPoint-, MSG- oder EML-Dateien arbeitet der Assistent im Chat bei Bedarf auch mit dem bereits aufbereiteten Inhalts- und Chunk-Text der hochgeladenen Datei weiter. Dadurch kann er solche Dokumente und E-Mails in vielen Fällen weiterhin zusammenfassen, auswerten oder gezielt beantworten, auch wenn das Modell den Dateityp nicht direkt nativ liest. .docx-Dateien werden dabei für die Textextraktion jetzt robuster verarbeitet. PDF-Dateien lassen sich ebenfalls zuverlässiger auslesen, wenn ihr Text nicht direkt trivial eingebettet ist. PNG-Bilder bleiben davon getrennt: Sie werden nicht als Dokumenttext in die Übersetzen-Ansicht übernommen. .eml-Dateien werden dabei nicht einfach als reiner Klartext direkt in die Nachricht eingesetzt, sondern wie andere unterstützte Mail-Dateien über Extraktion und indexierten Inhalt verarbeitet. Für dich wichtig: Beschreibe trotzdem möglichst klar, was genau aus dem Dokument oder der E-Mail gebraucht wird.
Für Chat-Anhänge akzeptiert CLYE AI jetzt grundsätzlich alle Dateitypen – also zum Beispiel auch .zip, .wav oder andere seltene Formate. Solche Dateien lassen sich im Chat als Anhang hochladen und bleiben über ihren Dateilink nutzbar. Eine automatische Text- oder Inhalts-Extraktion gibt es aber weiterhin nur für unterstützte Dokument-, Bild- und Mailformate. Wenn du mit unbekannteren Dateitypen arbeitest, beschreibe deshalb möglichst klar, was der Assistent damit tun soll oder ob die Datei nur als Download, Referenz oder Sandbox-Eingabe dienen soll.
Wenn du eine Nachricht nur mit Dateianhängen absendest und keinen eigenen Text dazuschreibst, ersetzt CLYE AI die sonst leere Nachricht jetzt automatisch durch klickbare Markdown-Links auf diese Dateien. Das gilt nicht nur beim endgültigen Speichern, sondern bereits im Rich-Input und auch für gerade noch laufende oder frisch geladene Nachrichten.
Solche Datei-Links bleiben dabei bewusst als einfache CLYE-Dateireferenz nutzbar. Für den eigentlichen Download erzeugt CLYE AI die nötige signierte Ziel-URL selbst, statt feste Zusatzparameter wie response-content-type oder response-content-disposition in den Link zu schreiben. Dabei bleibt der echte Dateiname jetzt direkt im /f/...-Pfad erhalten, wenn CLYE ihn aus den Dateimetadaten kennt. Das gilt für Datei-Chips im Eingabebereich, für automatisch erzeugte Datei-Links in reinen Datei-Nachrichten und für bereits gespeicherte oder erneut geladene Chat-Nachrichten.
Für dich heißt das:
- reine Datei-Nachrichten bleiben im Verlauf sichtbar statt leer zu wirken
- bei mehreren Anhängen erscheint pro Datei ein eigener Link
- der Download übernimmt wieder zuverlässig den richtigen Dateinamen statt nur einen Hash oder generischen Platzhalter
- vorhandene echte Dateinamen aus den Metadaten bleiben auch nach erneutem Öffnen des Chats am Link erhalten
- reine UI-Beschriftungen wie „PDF öffnen“ werden dabei nicht als künstlicher Dateiname in den Link übernommen
- hat deine Nachricht bereits eigenen Text, bleibt dieser unverändert erhalten
- ohne gültige Datei-URL wird kein künstlicher Linktext ergänzt
Auch in Folgenachrichten bleiben zuvor hochgeladene PDF- und DOCX-Dateien im Chat jetzt als Datei-Bezug sichtbar, statt still aus dem Verlaufskontext zu verschwinden. Wenn du also nach einer ersten Auswertung noch einmal nachfragst, kann der Assistent weiterhin erkennen, auf welche Dokumente sich deine Rückfrage bezieht. Das gilt vor allem für Anschlussfragen wie „Vergleiche die beiden Verträge noch einmal“ oder „Was stand im zweiten PDF zur Kündigungsfrist?“.
Auf Touch-Geräten bleiben die Aktionen pro Chat-Nachricht auch bei wenig Platz erreichbar. Statt mehrere kleine Schaltflächen direkt neben der Nachricht einzeln treffen zu müssen, bündelt CLYE AI verfügbare Aktionen dort bei Bedarf in einem Menü. So kannst du zum Beispiel Aktionen wie Bearbeiten bei eigenen Nachrichten auch auf dem Smartphone oder Tablet zuverlässiger öffnen.
Wichtig dabei: Bearbeiten wird nur noch bei deinen eigenen Nachrichten angeboten. Bei Nachrichten anderer Personen oder von Assistenten erscheint diese Aktion nicht.
Für dich in der Praxis heißt das:
- auf größeren Bildschirmen bleiben Nachrichtenaktionen wie gewohnt direkt an der Nachricht sichtbar
- auf reinen Touch-Geräten können diese Aktionen in ein kompaktes Menü verschoben werden Auf Touch-Geräten bleiben die Aktionen pro Chat-Nachricht auch bei wenig Platz erreichbar. Statt mehrere kleine Schaltflächen direkt neben der Nachricht einzeln treffen zu müssen, bündelt CLYE AI verfügbare Aktionen dort bei Bedarf in einem Menü. So kannst du zum Beispiel Aktionen wie Bearbeiten bei eigenen Nachrichten auch auf dem Smartphone oder Tablet zuverlässiger öffnen.
Wichtig dabei: Bearbeiten wird nur noch bei deinen eigenen Nachrichten angeboten. Bei Nachrichten anderer Personen oder von Assistenten erscheint diese Aktion nicht.
Für dich in der Praxis heißt das:
- auf größeren Bildschirmen bleiben Nachrichtenaktionen wie gewohnt direkt an der Nachricht sichtbar
- auf reinen Touch-Geräten können diese Aktionen in ein kompaktes Menü verschoben werden
- Bearbeiten steht nur für deine eigenen Nachrichten zur Verfügung
- die übrigen verfügbaren Aktionen hängen weiter davon ab, welche Aktion im jeweiligen Kontext erlaubt ist
Aus Sicherheitsgründen verarbeitet CLYE AI im Chat nur solche Dateireferenzen, für die im jeweiligen Kontext auch tatsächlich eine passende Berechtigung, Freigabe oder Zuordnung besteht. Frei eingegebene /f/...-Verweise, manipulierte Parameter oder nachträglich eingetragene fremde Dateihashes werden nicht einfach als zusätzlicher Dateizugriff übernommen. Gültige Datei-Links mit passendem ?key= bleiben davon getrennt: Solche Links dürfen weiterhin direkt funktionieren, auch ohne laufende Sitzung, solange der Key wirklich zu genau dieser Datei gehört. Externe https://...-Links sowie echte VFS- oder API-Pfade bleiben als Verweis im Kontext erhalten, solange sie nicht nur wie ein erfundener relativer /f/...-Platzhalter aussehen. Verkürzte oder abgeschnittene Hash-Präfixe reichen dafür nicht aus: Ein unvollständiger /f/...-Pfad wird im Chat nicht als echte Datei übernommen und erzeugt auch keinen neuen Datei-Eintrag.
Für dich in der Praxis heißt das:
- arbeite mit regulär hochgeladenen oder bereits im Chat, Task oder Thread verknüpften Dateien
- kopiere keine fremden
/f/...-Dateilinks einfach als Freitext in eine Nachricht, um Zugriff zu erzwingen - externe
https://...-Datei- oder Bildlinks darfst du weiterhin als echte Quelle verwenden - auch echte VFS- oder API-Pfade bleiben nutzbar, wenn sie aus eurem Setup stammen
- wenn eine Datei trotz Link nicht verarbeitet wird, prüfe zuerst, ob sie im richtigen Kontext hochgeladen oder freigegeben wurde
Wenn du einen freigegebenen lokalen Ordner im Chat nutzt, bleiben Tool-Schritte und die dazugehörige Antwort in derselben laufenden Assistenten-Nachricht. Die Antwort erscheint dabei nach dem Tool-Schritt wieder direkt während der Generierung und nicht erst komplett am Ende. Das ist vor allem bei mehrstufigen Datei-Aufgaben hilfreich, zum Beispiel beim Auflisten, Lesen und anschließenden Überarbeiten von Dateien in einem verbundenen Ordner.
Für die Praxis heißt das auch: Ein lokaler Datei-Schritt wie ls oder cat wird im Chat nicht zusätzlich als fehlgeschlagener Server-Call abgeschlossen. Nach dem Tool-Ergebnis läuft derselbe Antwortblock weiter, statt dass darunter noch eine zweite Assistenten-Nachricht beginnt.
Achte beim Prüfen darauf: Nach einem Datei-Tool-Schritt sollte die Antwort sichtbar Wort für Wort weiterlaufen. Auch mehrere aufeinanderfolgende Datei-Schritte bleiben dabei in einer zusammenhängenden Antwort.
Dasselbe Prinzip gilt jetzt auch für freigabepflichtige Tool-Aufrufe: Wenn du eine ausstehende Genehmigung im Chat bestätigst und der Assistent danach fortsetzt, bleibt das Tool-Ergebnis in derselben laufenden Assistenten-Nachricht. CLYE AI setzt die Antwort also im bestehenden Antwortblock fort, statt dafür still eine zweite oder technisch doppelte Assistenten-Nachricht aufzubauen.
Für dich in der Praxis heißt das:
- nach einer Genehmigung läuft die Antwort im vorhandenen Assistenten-Block weiter
- Tool-Ergebnis und anschließender Antworttext bleiben zusammenhängend im selben Verlaufseintrag
- beim Fortsetzen entstehen keine sichtbaren doppelten Nachrichten nur durch die Freigabe selbst
- wenn ein Tool-Aufruf für eine Genehmigung pausiert, fragt CLYE AI die dazugehörigen ausstehenden Genehmigungen im pausierten Schritt nur einmal ab, statt denselben Pending-Status unnötig mehrfach nachzuladen
Das ist besonders hilfreich bei längeren oder mehrstufigen Abläufen mit Rückfrage, weil der Verlauf ruhiger und leichter nachvollziehbar bleibt.
Dasselbe gilt jetzt auch für frontend-seitig aufgelöste Datei-Tools wie Kopieren, Verschieben, Umbenennen, Ordner anlegen, Löschen oder Patchen sowie für beantwortete ask-Rückfragen: Wenn der Chat danach fortgesetzt wird, bleibt die weitere Assistenten-Antwort im selben laufenden Antwortblock und wird nicht als technisch getrennte zweite Nachricht daneben aufgebaut.
Für dich in der Praxis heißt das:
- Ask-Rückfragen und direkt im Frontend ausgeführte Datei-Aktionen bleiben beim Fortsetzen sauber mit derselben laufenden Antwort verknüpft
- nach solchen Schritten entsteht nicht zusätzlich eine zweite Assistenten-Nachricht nur wegen des Fortsetzens
- gerade in längeren Tool-Abläufen bleibt dadurch besser nachvollziehbar, welcher Antworttext zu welchem Schritt gehört
Das gilt jetzt auch für Canvas-Tools, die während einer laufenden Antwort parallel mehrere Schritte ausführen. Solche Canvas-Aufrufe blockieren sich dabei nicht mehr unnötig gegenseitig durch eine gemeinsam offen gehaltene Änderungs-Transaktion.
Für dich in der Praxis heißt das:
- mehrere Canvas-Schritte innerhalb derselben Antwort laufen robuster parallel weiter
- der Chat bleibt dabei seltener scheinbar hängen, nur weil ein Canvas-Aufruf intern noch auf Abschluss einer anderen Änderung wartet
- gerade bei mehreren schnellen Canvas-Aktionen nacheinander bleibt der Verlauf stabiler und reagiert zuverlässiger
Mermaid-Diagramme und Syntax-Highlighting in Code-Blöcken bleiben jetzt auch erhalten, wenn du einen bestehenden Chat später erneut öffnest. Das ist wichtig für Antworten mit mermaid-Blöcken oder formatierten Codebeispielen: Solche Inhalte werden nicht mehr nur während des ersten Streams korrekt dargestellt, sondern auch in erneut geladenen Chats.
Für die Praxis heißt das: Wenn ein Assistent dir ein Diagramm oder formatierten Code erzeugt hat, kannst du denselben Chat später wieder öffnen und die Darstellung weiter direkt im Verlauf prüfen, statt den Inhalt neu erzeugen zu müssen.
Wenn ein Assistent im Chat eine Route als MDX-Karte darstellt, zeigt CLYE AI die Strecke jetzt wenn möglich direkt auf einer echten Karte statt nur als groben Kartenausschnitt. Gerade bei längeren Nord-Süd-Routen bleibt der Verlauf dadurch besser nachvollziehbar, weil Start, Ziel und die tatsächliche Route gemeinsam passend in den sichtbaren Bereich gelegt werden.
Falls für ältere Daten noch keine vollständige Routen-Geometrie vorliegt, bleibt eine einfachere Karten- oder Pfad-Darstellung als Fallback möglich. Für dich wichtig: Eine Route im Chat muss nicht mehr nur als einzelner Marker erscheinen, sondern kann den tatsächlichen Streckenverlauf sichtbar machen.
Für die weitere Unterhaltung bleibt die Route im Chat sichtbar, wird im internen Modellkontext aber kompakter weitergereicht. Sehr große Geometriedaten aus früheren Route-Ansichten werden bei Folgeanfragen also nicht jedes Mal erneut in voller Länge mitgesendet. Das hält längere Anschlusschats robuster und verhindert eher, dass Antworten wegen übergroßer Kontexte stocken oder vorzeitig abbrechen.
Wenn eine Anfrage im Chat trotzdem wegen eines zu großen Request-Bodys abgewiesen wird, protokolliert CLYE AI dafür jetzt zusätzlich ein technisches Größenprofil der Anfrage. Erfasst werden nur Größenwerte wie die gesamte Request-Größe, besonders große Nachrichten- oder Part-Typen und auffällige Kontext-Bereiche – keine eigentlichen Chat-Inhalte. Das hilft dem Support und der Produktanalyse, ungewöhnlich große Folgeanfragen gezielter einzugrenzen, ohne deine Nachrichtentexte selbst auszuwerten.
Auch andere technische Gateway-Fehler lassen sich jetzt im Chat zuverlässiger einem konkreten Anfrageversuch zuordnen. Dafür übernimmt CLYE AI bei solchen Fehlern zusätzlich eine technische Gateway-Request-ID und einen standardisierten Gateway-Fehlercode in die interne Fehlerdiagnose. Das hilft vor allem bei kurz abgebrochenen, unterbrochenen oder serverseitig fehlgeschlagenen Antwortläufen, weil Support und Produktteam denselben fehlgeschlagenen Turn im Gateway genauer wiederfinden können.
Für dich heißt das:
- absichtlich von dir gestoppte Antworten lassen sich klarer von echten Server- oder Verbindungsfehlern unterscheiden
- auch unterbrochene Streams oder Timeouts bleiben in der technischen Fehleranalyse konsistenter einem konkreten Anfrageversuch zugeordnet
- die zusätzliche Korrelation betrifft nur technische Fehlerdaten, nicht den eigentlichen Inhalt deiner Nachricht
Zusätzlich hält CLYE AI Folgeanfragen jetzt kompakter, wenn innerhalb von js_execute oder execute_python weitere interne Unterwerkzeuge mitlaufen. Solche nur für die Oberfläche bestimmten Sub-Tool-Karten bleiben im sichtbaren Chat weiter erhalten, werden beim eigentlichen Chat-Request aber nicht noch einmal als voller Zusatzballast mitgesendet.
Für dich heißt das:
- Chats mit vielen internen Unterwerkzeugen laufen bei Neu generieren und in längeren Folgefragen robuster weiter
- sichtbare Tool-Karten im Verlauf bleiben für dich weiter nachvollziehbar
- die eigentliche Anfrage an den Chat-Dienst bleibt kleiner, auch wenn im Browser bereits viele Tool-Schritte sichtbar sind
Zusätzlich hält CLYE AI Folgeanfragen jetzt kompakter, wenn innerhalb von js_execute oder execute_python weitere interne Unterwerkzeuge mitlaufen. Solche nur für die Oberfläche bestimmten Sub-Tool-Karten bleiben im sichtbaren Chat weiter erhalten, werden beim eigentlichen Chat-Request aber nicht noch einmal als voller Zusatzballast mitgesendet.
Für dich heißt das:
- Chats mit vielen internen Unterwerkzeugen laufen bei Neu generieren und in längeren Folgefragen robuster weiter
- sichtbare Tool-Karten im Verlauf bleiben für dich weiter nachvollziehbar
- die eigentliche Anfrage an den Chat-Dienst bleibt kleiner, auch wenn im Browser bereits viele Tool-Schritte sichtbar sind
Wenn ein Assistent eine Vorlage ausfüllt und daraus ein DOCX-Dokument erzeugt, zeigt CLYE AI das Ergebnis im Chat als kompakte Dokument-Karte an. Dort siehst du den erzeugten Dateinamen direkt im Verlauf und kannst die Datei über Herunterladen sofort öffnen oder speichern.
Wenn beim Ausfüllen Variablen oder Platzhalter ersetzt wurden, kannst du den Bereich Felder ausgefüllt im Chat aufklappen. So prüfst du bei Bedarf direkt, welche Inhalte in die Vorlage übernommen wurden, ohne den gesamten Verlauf durchsuchen zu müssen. Auch längere oder tabellarische Werte bleiben dabei in einem einklappbaren Bereich besser lesbar.
Wenn das Ausfüllen einer Vorlage fehlschlägt, bleibt der Chat jetzt trotzdem nutzbar: Statt dass die gesamte Nachricht an einer fehlerhaften Tool-Karte scheitert, zeigt CLYE AI die Fehlerkarte dieses einzelnen Schritts weiter isoliert an. Andere Inhalte derselben Assistenten-Antwort – zum Beispiel sichtbare ask-Rückfragen oder weitere Tool-Ergebnisse – bleiben dabei im Verlauf erhalten.
Auch unvollständige oder gekürzt übertragene Fehlerdaten aus template_fill werden robuster verarbeitet. Ein solcher Fehler führt also nicht mehr dazu, dass der komplette Nachrichtenblock im Chat mit „Komponente fehlgeschlagen“ unbrauchbar wird. Wenn du eine Vorlage nach einem Fehler noch einmal ausfüllen willst, brauchst du dafür wie bisher einen neuen Tool-Lauf.
Auch bei längeren Antworten oder kurzen Unterbrechungen im Modell-Stream versucht CLYE AI die Ausgabe robuster fortzusetzen. Das gilt insbesondere für Claude-Modelle und lokale Gateway-Varianten mit Claude-/Sonnet-Bezeichnungen. Für dich wichtig: Eine kurz stockende Antwort bedeutet nicht automatisch, dass der gesamte Chat neu gestartet werden muss. Warte im Zweifel einen Moment oder sende erst dann eine Anschlussfrage.
Wenn ein Modell während einer laufenden Antwort in eine erkennbare Thinking- oder Ausgabe-Schleife gerät, bricht CLYE AI diesen fehlerhaften Zwischenlauf jetzt gezielt ab und setzt die Antwort im selben Turn mit einer kurzen internen Erholung fort. Das hilft vor allem bei Antworten, die sich sichtbar im Nachdenken verfangen, Textmuster wiederholen oder mitten im Stream nicht mehr sinnvoll vorankommen.
Für dich in der Praxis heißt das:
- eine festhängende Antwort muss seltener manuell gestoppt und neu gestartet werden
- CLYE AI versucht stattdessen automatisch, den laufenden Turn kontrolliert weiterzuführen
- das gilt modellübergreifend auch dann, wenn kein spezieller Thinking-Schalter des Modells verfügbar ist
- sichtbare Denk- oder Ausgabeschleifen werden dadurch häufiger abgefangen, bevor der Chat vollständig hängen bleibt
Wenn ein Assistent für eine Rückfrage das ask-Tool mit Auswahl-Chips nutzt und du stattdessen frei antwortest, wird die übersprungene Chip-Auswahl im Verlauf nicht als eigene Nutzerantwort mit dem Text „abgebrochen“ angezeigt. Sichtbar bleiben die eigentliche Rückfrage des Assistenten und deine frei geschriebene Anschlussnachricht.
Wenn eine solche ask-Rückfrage bereits beantwortet oder bewusst übersprungen wurde, bleibt dieser Zustand jetzt auch nach dem erneuten Öffnen oder Neuladen des Chats erhalten. Zusätzlich zeigt CLYE AI offene Antwort-Chips nur noch bei der aktuell letzten unbeantworteten ask-Nachricht. Ältere, noch sichtbare Rückfragen bleiben als Verlaufseintrag erhalten, ihre Auswahl-Chips werden aber nicht mehr mitgerendert.
Wenn du selbst eine sehr lange Nachricht in den Chat schreibst, bleibt der Verlauf jetzt besser lesbar: Solche User-Nachrichten werden im Chat zunächst auf eine kompakte Höhe gekürzt und erst nach Klick auf Mehr anzeigen vollständig geöffnet. Mit Weniger anzeigen kannst du die Nachricht wieder einklappen.
In Aufgaben-, Projekt-, Ziel- oder Entscheidungs-Threads und bei eigenen Chat-Kommentaren kannst du – sofern die Funktion in eurer Umgebung freigeschaltet ist – jetzt eigene Kommentare direkt nachträglich bearbeiten. Dafür fährst du mit der Maus über deinen eigenen Kommentar und wählst Bearbeiten oder Kommentar bearbeiten. Im Bearbeitungsmodus änderst du den Text direkt in derselben Kommentarblase und speicherst ihn mit Speichern oder per Strg/Cmd + Enter; mit Escape oder Abbrechen verwirfst du deine Änderung.
Wichtig dabei:
- bearbeitet werden nur eigene Kommentare
- die Funktion gilt für eigene Kommentar-Nachrichten, nicht für Antworten des Assistenten
- beim Speichern entsteht keine neue Bot-Antwort und keine zusätzliche Benachrichtigung
- bearbeitete Kommentare bleiben im Verlauf sichtbar und sind mit „bearbeitet“ gekennzeichnet
Das hilft besonders bei langen Prompts, Protokollen, Fehlermeldungen oder kopierten Textblöcken. Auch sehr lange Wörter oder Zeilen ohne sinnvolle Umbrüche sprengen dabei nicht mehr das Layout des Chats nach rechts. Das gilt für normale Chats ebenso wie für Chatverläufe in Kommentaren oder Aufgaben.
Das gilt jetzt auch für technische Canvas-Auswahlen, die zusammen mit deiner Nachricht gespeichert werden. Im sichtbaren Chat-Verlauf erscheint eine solche Auswahl als kompakter Auswahl-Chip statt als langer technischer Kontextblock. So bleibt der Verlauf lesbarer, auch wenn du ein Element direkt aus dem Canvas an den Assistenten übergibst.
Das gilt auch dann, wenn du einen bestehenden Chat später erneut öffnest oder neu lädst: Bereits gespeicherte Canvas-Auswahlen werden weiterhin kompakt als Chip dargestellt und nicht wieder als technischer Rohkontext ausgeschrieben.
Wichtig dabei: Für dich bleibt die Darstellung kompakt, intern behält CLYE AI aber weiterhin den vollständigen Selektor und die zugehörigen Metadaten für die weitere Verarbeitung der Nachricht bei.
Wenn bei einem Assistenten in den Weiteren Einstellungen unter Chat-Komprimierung die Option Zusammenfassung nach Verlassen aktiviert ist, erstellt CLYE AI beim Verlassen eines Chats sofort eine Zusammenfassung und speichert sie zusätzlich als durchsuchbaren Inhalt. Das ist hilfreich, wenn du längere Verläufe später schneller wiederfinden oder für Folgefragen nutzen willst.
Zusätzlich kann CLYE AI große Chats jetzt auch im Hintergrund verdichten, selbst wenn du den Chat nicht aktiv verlässt. Dafür prüft ein stündlicher Hintergrundlauf automatisch inaktive Chats mit sehr großem Kontext und erstellt bei Bedarf vorab eine Zusammenfassung. Beim nächsten Öffnen oder bei der nächsten Anfrage muss dann nicht erst der komplette alte Verlauf neu geladen werden.
Wichtig dazu:
- die Zusammenfassung wird entweder direkt beim Verlassen des Chats angestoßen oder später automatisch im Hintergrund erzeugt
- die Hintergrund-Verdichtung betrifft nur Chats, die bereits seit mehreren Stunden inaktiv sind und einen großen LLM-Kontext haben
- aktive Chats mit laufender Antwort werden dabei nicht verdichtet
- im geöffneten Chat startet die erste Ansicht mit höchstens den letzten 10 Nachrichten
- diese erste Ansicht zeigt weiterhin nie Inhalte oberhalb der letzten Zusammenfassung
- der Zusammenfassungs-Hinweis erscheint im Verlauf direkt nach der letzten zusammengefassten Nachricht und nicht pauschal ganz am Ende des Chats
- neuere normale Nachrichten, die nicht von dieser Zusammenfassung abgedeckt sind, bleiben darunter sichtbar und für direkte Anschlussfragen erhalten
- wenn du einen solchen Chat später erneut öffnest, bleibt auch die letzte sichtbare Assistentenantwort nach diesem Hinweis erhalten und wird nicht hinter dem Zusammenfassungs-Hinweis abgeschnitten
- ältere Nachrichten lädst du wie gewohnt beim Hochscrollen in weiteren Schritten nach
- die Zusammenfassung selbst kann weiterhin den gesamten bisherigen Verlauf bis zu dieser Grenze abdecken und zusätzlich als durchsuchbarer Inhalt gespeichert werden
- im durchsuchbaren Chat-Inhalt werden neben der Zusammenfassung auch nachfolgende Nachrichten nach dieser Grenze mitgeführt, damit spätere Chat-Phasen gezielter gefunden werden können
- für die Suche werden neben dem Zusammenfassungstext auch Chat-Metadaten wie Titel, Zeitpunkte und Gesprächstage mitgeführt
- in der kompakten Erinnerung Letzte Chats erhalten neue Themen dabei automatisch das aktuelle Datum, statt ein älteres Datum aus bereits vorhandenen Einträgen weiterzutragen
- dadurch lassen sich zusammengefasste Chats in Erinnerungen gezielter nach Zeitraum oder zuletzt aktiver Unterhaltung einordnen
- die Option ist vor allem für längere oder wiederkehrend genutzte Chats sinnvoll
Für den sichtbaren Kontextmonitor im Chat und die interne Auto-Kompaktierung verwendet CLYE AI das Kontextfenster eines Modells jetzt bevorzugt aus dem LLM-Gateway-Katalog statt nur aus einer statischen Modellkonfiguration. Dadurch passt die angezeigte Auslastung besser zum tatsächlich verfügbaren Modellkontext, wenn ein Anbieter oder das Gateway selbst eine abweichende Fenstergröße meldet.
Wenn für einen Turn zusätzlich die Prompt-Größen-Analyse verfügbar ist, kannst du den Kontext-Ring direkt anklicken. CLYE AI öffnet dann eine detaillierte Analyse mit klar getrennten Bereichen für Prompt, Differenz zur Schätzung, Reserviert für Antwort und Frei nutzbar. Zusätzlich siehst du weiterhin die größten Tool-Schemas, kurze Hilfetexte zur Einordnung und eine sichtbare Trace-ID für die technische Nachverfolgung.
Für dich wichtig:
- die Anzeige Kontext: … belegt orientiert sich nach einem neuen Assistenten-Turn bevorzugt am serverseitig aufgelösten Kontextfenster
- der Ring zeigt beim Darüberfahren weiterhin die Gesamtauslastung und weist darauf hin, dass du für eine detaillierte Analyse klicken kannst
- in der Detailansicht ist der belegte Teil jetzt verständlicher aufgeschlüsselt: Prompt steht für den geschätzten Eingabekontext, Differenz zur Schätzung für die Abweichung zwischen eigener Schätzung und gemeldetem Wert, Reserviert für Antwort für den bewusst freigehaltenen Antwortpuffer und Frei nutzbar für das verbleibende Kontextfenster
- der frühere Bereich Overhead wird dort nicht mehr als eigener Bucket angezeigt, damit die Aufschlüsselung keine internen Schätzwerte doppelt oder irreführend erklärt
- wenn der Provider tatsächliche Nutzungswerte zurückmeldet, vergleicht CLYE AI diese dort direkt mit der eigenen Schätzung
- ältere bestehende Nachrichten ohne diese Detaildaten bleiben weiter nutzbar; statt der Analyse erscheint dann nur ein Hinweis, dass für diesen Turn noch keine Prompt-Größen-Analyse vorliegt
- die Auto-Kompaktierung und interne Budgetgrenzen nutzen denselben aufgelösten Wert, damit lange Chats konsistenter behandelt werden
- wenn ein Anbieter keine verwertbare Kontextgröße meldet, bleibt das bisherige Verhalten mit statischer Modellkonfiguration als Fallback erhalten
Wenn in eurer Instanz zusätzlich ein Kontextinspektor für Chats verfügbar ist, zeigt dieser die tatsächlich an das Modell übergebenen Kontextblöcke jetzt vollständiger an. Dazu gehört auch der Projektkontext eines Chats, sofern dieser für deinen Nutzer und den jeweiligen Chat wirklich bereitgestellt wird.
Für dich bedeutet das:
- der Kontextinspektor zeigt den Block Aus dem Projekt jetzt nicht mehr fälschlich leer an, wenn Projektkontext für den Chat vorhanden ist
- die Reihenfolge der Blöcke entspricht weiter der Reihenfolge im tatsächlichen Modellkontext
- wenn Projektkontext wegen Berechtigungen, Feature-Freigabe oder fehlendem Projektbezug nicht verwendet wird, bleibt der Block leer
Wenn in eurer Instanz für eingebettete Apps oder Canvas-Ansichten ein Elementpicker verfügbar ist, wird eine Auswahl daraus jetzt auch beim Absenden an das Modell übergeben. So kann der Assistent gezielt auf genau das markierte UI-Element Bezug nehmen.
Für dich bedeutet das:
- die Auswahl erscheint weiter sichtbar über dem Chat-Eingabefeld
- beim Absenden enthält der Kontext jetzt zusätzlich den HTML-Pfad des gewählten Elements
- vorhandene id-Werte und relevante CSS-Klassen werden mitgegeben, damit die Auswahl im UI besser wiedererkennbar bleibt
- zusätzlich wird auch der sichtbare Text des gewählten Elements übergeben, sofern vorhanden
Auch Bild-Anhänge im Chat werden für Bildanalyse über eine öffentlich erreichbare CLYE-Datei-URL bereitgestellt. Das ist besonders wichtig in On-Premise-Umgebungen, damit Vision-Modelle angehängte Bilder zuverlässig abrufen und auswerten können. Wenn die interne Proxy-Prüfung dafür einmal fehlschlägt, bricht der gesamte Chat dadurch nicht mehr ab. Stattdessen wird auf die direkte Bild-URL zurückgefallen, damit Anfragen mit Bild-Anhang weiter beantwortet werden können.
Auch Text-, Markdown- und Code-Dateien enthalten im Chat zusätzlich eine abrufbare CLYE-Datei-URL. Das ist hilfreich, wenn ein Assistent dafür ein MCP-Tool nutzt, das Dateien lieber per URL statt als kompletter Inline-Inhalt oder Base64 verarbeitet.
Unter dem Feature-Flag hybridFileContext werden solche Dateien nicht mehr unbegrenzt in jeden weiteren Turn übernommen. Stattdessen gilt für den Chat-Kontext eine kombinierte Heuristik:
- vollständiger oder gekürzter Inline-Inhalt nur noch im Warm-Fenster der letzten 2 User-Nachrichten
- maximal 8 KB pro Datei im direkten Inline-Kontext
- maximal 32 KB Dateikontext pro Turn über alle warmen Dateien zusammen
- ältere oder aus Budgetgründen ausgelassene Anhänge werden als Stub mit Nachlade-Hinweisen statt als Volltext übergeben
Für dich in der Praxis heißt das:
- aktuelle Text-, Markdown- oder Code-Anhänge bleiben für direkte Anschlussfragen meist weiter sofort im Kontext
- bei längeren Chat-Verläufen oder vielen Anhängen kann CLYE AI ältere Dateien nur noch als Verweis statt als Volltext mitgeben
- solche Verweise können
chunkIdoderhashenthalten und nennen Hinweise zum gezielten Nachladen überrag_search, zum Beispiel mitpartOfIdund bei langen Treffern zusätzlichnextCursor - alternativ kann ein Assistent je nach Tool auch die mitgegebene Datei-URL oder einen Sandbox-/Dateisystem-Zugriff nutzen
Ohne dieses Feature-Flag bleibt das bisherige Verhalten aktiv: Text- und Code-Dateien werden weiterhin bis zur bisherigen Obergrenze direkt inline in den Chat-Kontext übernommen.
Wenn ein Assistent im Chat ein Bild über die Bildgenerierung erstellt, erscheint das erzeugte Bild jetzt direkt automatisch im Chatverlauf. Du musst also nicht erst einen zusätzlichen Schritt ausführen oder ein separates Ergebnis öffnen, um das Bild zu sehen.
Für die weitere Prüfung oder Präsentation kannst du das angezeigte Bild direkt anklicken. CLYE AI öffnet dann eine größere Vorschau des generierten Bildes.
Kompakte Aufgaben-Ergebnisse im Chat
Wenn ein Assistent im Chat mit Aufgaben arbeitet, zeigt CLYE AI die Ergebnisse von Aufgaben-Tool-Aufrufen kompakt direkt im Verlauf an. Das ist vor allem dann hilfreich, wenn der Assistent Aufgaben anlegt, sucht oder aktualisiert und du die wichtigsten Treffer sofort anklicken willst.
Wichtig ist dabei:
- neu angelegte Aufgaben erscheinen kompakt als „Aufgabe erstellt“
- der Aufgabentitel oder die Zusammenfassungszeile ist direkt im Chat zur betroffenen Aufgabe verlinkt
- bei langen Titeln wird die Anzeige im Chat bei Bedarf gekürzt
- ein zusätzlicher zweiter Link zum Öffnen der Aufgabe wird dafür nicht mehr separat angezeigt
- auch andere Aufgaben-Aktionen wie finden, laden, aktualisieren, löschen, Kommentare sowie Statuswechsel wie starten, fortsetzen, abschließen, als fehlgeschlagen markieren, abbrechen oder kurz warten erscheinen einheitlich als kompakte Zusammenfassung
- Zeitangaben wie Startzeit oder Laufdauer werden bei Tool-Ergebnissen jetzt direkt in diesen kompakten Tool-Zeilen angezeigt
- bei Bedarf kannst du diese Einträge im Chat aufklappen und zusätzlich die verwendeten Parameter sowie das Ergebnis ansehen
- wenn ein Assistent auf deine Antwort wartet, erscheint der Tool-Schritt im Chat jetzt lesbarer statt als roher JSON-Block: mit formatiert dargestellter Nachricht, klar getrennten Bereichen für Parameter und Ergebnis sowie gut erkennbaren Status-Badges
- erfolgreiche Tool-Aufrufe werden dabei nicht schon deshalb als Fehler markiert, weil im Ergebnisfeld ein leerer oder
null-Wert wieerror: nullmitgeliefert wird; als Fehler gelten weiterhin nur echte Fehlersignale wie ein expliziter Fehlertext oder ein tatsächlicher Tool-Fehler - verschachtelte Aufgaben werden mit klarerer Einrückung und einer sichtbaren Baum-Verbindung dargestellt, damit Eltern- und Unteraufgaben im Verlauf schneller zu unterscheiden sind
- wenn mehrere Aufgaben parallel starten, fasst CLYE AI diese als Gruppe Parallel mit gemeinsamer Umrandung zusammen
- die aktuell geöffnete Aufgabe bleibt im Aufgaben-Chat mit Titel und laufendem Inhalt direkt sichtbar, statt als eingeklappter Schritt zu verschwinden
- eingeklappt werden dafür nur noch andere bereits beendete Aufgaben wie abgeschlossene Unteraufgaben oder ähnliche Nebenläufe
- wenn derselbe On-Demand-Tool-Aufruf mehrfach parallel startet, zeigt CLYE AI die zugehörigen Tool-Informationen im Verlauf nur einmal je tatsächlichem Tool an, statt identische Metadaten mehrfach zu persistieren
- interne Wartungs-Tools wie
restart_sandboxerscheinen im Chat-Verlauf nicht als eigene Tool-Zeile oder Summary-Chip - während eines Sandbox-Neustarts bekommst du Rückmeldung deshalb nur über den normalen Antworttext des Assistenten, nicht über einen zusätzlichen technischen Statuseintrag im Chat
- Bildanalyse-Aufrufe erscheinen im Chat mit verständlichen Titeln wie „Bild analysiert“ oder „Bild angesehen“ statt mit technischen Tool-Namen
- die kompakte Zeile von Bild analysiert zeigt nur noch Icon und Titel, wie auch andere Tool-Zeilen im Verlauf
- kompakte Tool-Zusammenfassungen bleiben im Chat jetzt grundsätzlich einzeilig; bei wenig Platz wird der Inhalt am Ende gekürzt, damit auch viele Tool-Aufrufe im Verlauf sichtbar bleiben
- wenn in einer Tool-Zeile mehr Inhalte vorhanden sind als sichtbar angezeigt werden können, macht ein sanfter Ausblendungsbereich am Zeilenende zusammen mit der Anzahl der betroffenen Aufrufe darauf aufmerksam
- hinter dem Feature-Flag
toolCallActivityRunerscheint die laufende Tool-Aktivität statt als statische Einzelzeile als animierte Laufzeile: laufende Schritte wie Nachdenken, Suchen, Lesen oder Senden blenden sich nacheinander ein und wechseln sichtbar weiter, solange der Assistent noch arbeitet - der kurze Intent einer laufenden Tool-Zeile bleibt in der kompakten Laufzeile bewusst auf eine Zeilenhöhe begrenzt und wird am Ende gekürzt, damit Icon, Schritttitel und Live-Hinweis sauber ausgerichtet bleiben
- der kurze Intent einer laufenden Tool-Zeile erscheint nur während der aktiven Ausführung. Sobald der Schritt abgeschlossen ist und der zugehörige Tool-Block vollständig geschlossen wurde, bleibt in der kompakten Zeile nur noch die eigentliche Zusammenfassung ohne zusätzlichen Live-Hinweis stehen
- sichtbare Thinking-/Nachdenken-Schritte zeigen in der kompakten Zeile keine zusätzliche Überschrift und kein zusätzliches Gehirn-Icon mehr. Im Verlauf erscheint dort direkt nur der eigentliche Thinking-Inhalt beziehungsweise nach Abschluss die knappe Zeitangabe
- die kompakte Abschlusszeile eines Laufs erscheint erst dann, wenn der letzte geöffnete Tool-Block dieses Laufs wirklich abgeschlossen ist. So wirkt der Verlauf nicht so, als wäre ein Lauf schon fertig, obwohl darunter noch ein offener Tool-Schritt sichtbar ist
- nach Abschluss bleibt dieselbe Zeile an derselben Stelle stehen und wird ohne sichtbaren Sprung zur kompakten Schritt-Zusammenfassung. Die fertige Zeile bleibt bewusst einzeilig und kürzt längere Inhalte am Ende ab, statt nachträglich in mehrere Zeilen umzubrechen
- in dieser kompakten Zusammenfassung zeigt CLYE AI die tatsächlich verwendeten Schrittarten, zum Beispiel thinking, web_search oder send_message; bei vielen unterschiedlichen Schritten werden nur die ersten Einträge direkt angezeigt und weitere als
+Nzusammengefasst - ein Klick auf diese Laufzeile öffnet wie bisher die Detailansicht; dort kannst du jeden Schritt einzeln aufklappen. Bei Nachdenken siehst du jetzt den vollständigen ausgegebenen Text statt nur einen gekürzten Anriss, und bei Tool-Aufrufen bleiben Input und Output als eigene Blöcke direkt unter dem jeweiligen Schritt erhalten
- wenn ein Schritt noch läuft, steht in der Detailansicht bei Output zunächst ein Status wie „Wird noch erzeugt“; wurde ein Schritt vor Abschluss abgebrochen, erscheint stattdessen „Abgebrochen – kein Ergebnis“
- aufgeklappt zeigt Bild analysiert weiterhin eine Bildvorschau, die gestellte Frage und das Analyse-Ergebnis direkt im Chat
- Bild angesehen bleibt bei erfolgreicher Prüfung standardmäßig geöffnet, damit du die Bildvorschau sofort siehst
Das ist besonders praktisch, wenn ein Assistent mehrere Aufgaben-Treffer zurückliefert oder du aus dem Chat direkt an einer gefundenen Aufgabe weiterarbeiten willst. Gerade bei verschachtelten oder parallelen Arbeitsschritten bleibt der Ablauf so leichter nachvollziehbar. Das gilt jetzt auch für Bildprüfungen: Statt technischer Tool-Details erkennst du im Verlauf schneller, was mit welchem Bild geprüft oder angesehen wurde.
Wenn eine Chat-Antwort oder ein Briefing als MDX gerendert wird, können Aufgaben dort zusätzlich als interaktive Task-Zeilen erscheinen. Diese Zeilen verhalten sich wie in /tasks: Du kannst die Aufgabe öffnen, Statusänderungen direkt auslösen und dieselben kompakten Metadaten nutzen. Gerade im persönlichen Briefing ersetzen sie bei Fokus- und Aufgabenblöcken ältere Checklisten und halten das Layout dichter und direkter nutzbar.
Außerdem können in MDX-Antworten Prompt-Chips oder Gruppen von Prompt-Chips erscheinen. Ein Klick darauf übernimmt nicht nur Text in die laufende Eingabe, sondern startet gezielt einen neuen Chat mit diesem Vorschlag als erster Nachricht. Das ist besonders nützlich für vorgeschlagene Folgefragen im Briefing oder in längeren Assistenten-Antworten.
Ergebnisse aus dem Chat weiterverwenden
Ein guter Chat endet nicht immer im Chatfenster. Überführe Ergebnisse weiter, wenn sie später noch wichtig sind:
- wichtige Inhalte in einen Space
- verbindliche nächste Schritte in eine Aufgabe
- wiederkehrende Vorgehensweisen in einen Skill
- strukturierte Erkenntnisse aus Datenbereichen in Tabellen oder Datenbanken
- brauchbare oder problematische Antworten in Feedback
Gute Folgefragen statt Neustart
Du musst ein Ergebnis selten komplett neu anfordern. Meist reichen gezielte Folgefragen wie:
- fasse kürzer oder verständlicher zusammen
- nenne die wichtigsten Risiken oder offenen Punkte
- formuliere das Ergebnis für eine andere Zielgruppe um
- verwende nur die hochgeladene Datei als Grundlage
So nutzt du den bestehenden Kontext statt wieder bei null zu beginnen.
Wenn eine Antwort länger braucht
Nicht jede längere Wartezeit bedeutet, dass das Modell nicht mehr reagiert. Gerade bei Recherche, Sandbox-Läufen oder anderen Werkzeugen kann zwischen zwei sichtbaren Schritten etwas Zeit vergehen, obwohl der Chat normal weiterarbeitet.
Der Hinweis „Modell antwortet nicht“ erscheint deshalb nur dann, wenn wirklich auf eine Modell-Antwort gewartet wird. Während im Hintergrund noch Werkzeuge arbeiten, wird dieser Hinweis nicht eingeblendet.
Auch nach einem bereits abgeschlossenen Tool-Schritt bleibt eine Warteanzeige sichtbar, solange das Modell im selben Turn noch weiterarbeitet, aber noch keinen neuen sichtbaren Text ausgibt. Das betrifft zum Beispiel den Fall, dass erst ein Tool-Ergebnis erscheint und das Modell danach noch kurz weiterdenkt oder die Antwort vorbereitet. Eigene Aktivitätsanzeigen eines noch laufenden Tools oder eines sichtbaren Nachdenken …-Schritts bleiben dabei maßgeblich, damit im Chat nicht zwei parallele Wartehinweise gleichzeitig erscheinen.
Wenn ein Modell- oder Providerfehler während einer laufenden Antwort nur kurzzeitig auftritt, beendet CLYE AI den sichtbaren Chat-Stream nicht sofort mit einer endgültigen Fehlermeldung. Stattdessen versucht die App denselben Antwortlauf mit kurzer Wiederholung und Backoff fortzusetzen. Das gilt jetzt auch dann robuster, wenn die Verbindung schon sehr früh nach dem Start abreißt und lokal noch keine Stream-ID sichtbar war: CLYE AI prüft zuerst den aktuellen Serverstand nach und setzt die Antwort nur fort, wenn dafür wirklich noch ein aktiver Stream existiert. Wenn das Modell gerade schlecht erreichbar ist, erscheint dazu ein verständlicher Hinweis im laufenden Verlauf. Bereits sichtbare Tool-Schritte und Antwortteile bleiben dabei erhalten, und die Ausgabe läuft nach Möglichkeit in derselben Assistenten-Nachricht weiter.
Für dich in der Praxis heißt das:
- ein kurzer Provider-Aussetzer führt seltener dazu, dass der laufende Antwortblock abrupt als Chat-Fehler endet
- CLYE AI versucht stattdessen zuerst, die Antwort kontrolliert weiterzuführen
- sichtbare Schritte aus demselben Turn bleiben erhalten, statt nach dem Retry in einem getrennten neuen Verlaufseintrag zu starten
- wenn das Modell gerade schlecht verfügbar ist, bekommst du dafür einen verständlichen Hinweis statt nur eines technischen Abbruchs
Wenn ein Modell sichtbare Reasoning- oder Nachdenken-Schritte ausgibt, bleibt dieser Bereich im Chat standardmäßig eingeklappt. Während der Antwort siehst du in der Zeile nur einen schimmernden Hinweis wie „Nachdenken …“. Wenn in eurer Umgebung zusätzlich das Feature-Flag thinkingOrbIndicator aktiv ist, erscheint davor ein kleiner animierter Orb. Nach Abschluss der Antwort bleibt der Bereich ebenfalls eingeklappt und zeigt stattdessen nur noch die Dauer an, zum Beispiel „3 Sek. nachgedacht“.
Auch andere laufende Chat-Statuszeilen können mit demselben kleinen Orb erscheinen, solange die Funktion freigeschaltet ist. Dabei verwendet „Antwort wird generiert“ jetzt den Orb-Zustand working, „Nachdenken …“ den Zustand solving und „Datei wird analysiert“, „Suche im Internet“ sowie „Ablage durchsuchen“ den Zustand searching. Gerade laufende Websuche- und Ablage-Schritte zeigen den Orb jetzt direkt vor ihrer laufenden Statuszeile statt nur ein eigenes Tool-Icon.
Wenn du die Details sehen willst, öffnest du den Bereich gezielt per Klick. CLYE AI klappt Reasoning-Schritte nicht mehr automatisch auf oder wieder zu. Das ist besonders hilfreich, wenn du laufende Antworten ruhiger verfolgen willst und Nachdenken-Schritte nur bei Bedarf einsehen möchtest.
Wenn eine Antwort gerade noch live generiert wird, zeigt CLYE AI im Eingabebereich bewusst nur noch Stopp als aktive Steuerung. Der normale Senden-Button verschwindet in dieser Phase, damit klar ist, dass du die laufende Antwort jetzt nur abbrechen kannst und nicht versehentlich parallel eine zweite Nachricht startest. Auch bei sehr langen oder eingefügten Prompts bleibt die untere Aktionszeile dabei erreichbar: Das Texteingabefeld scrollt dann intern, statt den gesamten Composer immer weiter nach oben zu drücken. Das gilt jetzt auch bei sehr langen einzelnen Tokens ohne Leerzeichen, zum Beispiel bei eingefügten JSON-Logs, URLs oder anderen langen Zeichenfolgen. Wächst die Eingabezeile gleichzeitig in die Höhe, bleibt auch die Mikrofon-Schaltfläche weiter an der unteren Kante der gemeinsamen Aktionszeile ausgerichtet.
Der laufende Zustand wird dafür jetzt leichtergewichtig direkt aus Realtime-Events des Chats aktualisiert. CLYE AI muss den gesamten Chat während einer aktiven Antwort also nicht mehr fortlaufend vollständig neu laden, nur um den aktuellen Stream-Zustand zu erkennen.
Falls direkt nach deiner Nachricht die Stream-ID noch nicht sofort bekannt ist, prüft CLYE AI diesen Zustand für kurze Zeit über eine kleine Statusabfrage nach. Auch ein sehr früher kurzer Netzwerkabbruch direkt nach dem Start kann dadurch oft noch abgefangen werden: CLYE AI lädt den Chat-Status noch einmal nach und setzt den laufenden Antwort-Stream nur dann fort, wenn serverseitig wirklich noch ein aktiver Stream vorhanden ist. Sobald der laufende Stream erkannt oder endgültig beendet wurde, endet diese Übergangsphase automatisch wieder.
Für dich heißt das vor allem:
- der Wechsel zwischen Senden und Stopp reagiert im laufenden Chat direkter
- die Oberfläche muss dafür seltener den kompletten Chat im Hintergrund neu laden
- nach dem Start einer Antwort kann es kurz eine kleine Übergangsphase geben, bis der laufende Stream eindeutig erkannt wurde
Sobald die laufende Antwort beendet oder gestoppt ist, erscheint der Senden-Button wieder wie gewohnt.
Wenn du während einer laufenden Antwort das Modell wechselst, startet CLYE AI die Antwort direkt mit dem neu gewählten Modell neu.
Dasselbe gilt, wenn du nach einem Abbruch oder nach dem Hinweis „Bitte fahre mit der vorherigen Aufgabe fort.“ direkt weitermachen lässt: CLYE AI verwendet dabei weiter das im Chat ausgewählte Modell, solange für diesen Chat eine konkrete Modellauswahl aktiv ist.
Ein aktiver Thinking-Hinweis im Modellpicker bezieht sich dabei nur auf eine tatsächlich wirksame Chat-Einstellung. Wenn ein übergeordnetes Facet den Thinking-Level fest vorgibt, zeigt der Picker keinen separaten Chat-Override als aktiv an.
Skills direkt in der Chat-Arbeit nutzen
Wenn für einen Assistenten passende Skills verfügbar sind, kann er sie oft bereits automatisch für passende Aufgaben nutzen. Das lohnt sich vor allem dann, wenn Antworten nach einem festen Stil, einer Prüflogik oder einer wiederkehrenden Struktur entstehen sollen.
Zusätzlich kannst du Skills gezielt im Chat anstoßen, zum Beispiel mit @Skillname oder mit einer Anweisung wie Nutze den Skill ….
Sobald du im Eingabefeld arbeitest und der Editor den Fokus hat, öffnet CLYE AI die Erwähnungsliste beim Tippen von @ direkt. Bei leerer Eingabe siehst du zuerst wenige sinnvolle Vorschläge und darunter auswählbare Kategorien.
Zur Auswahl stehen dabei je nach Kontext vor allem:
- Personen & Gruppen
- Skills
- MCP-Prompts
- Dokumente & Dateien
Wenn du eine Kategorie auswählst, zeigt die Liste nur noch Treffer aus genau diesem Bereich. Während du weiterschreibst, filtert die Liste weiter auf passende Ergebnisse – innerhalb der gewählten Kategorie oder, wenn noch keine gewählt ist, über die gemischte Vorschlagsliste.
In privaten Chats mit einem Assistenten bleibt die Suche im @-Menü dabei trotzdem auf den Assistenten-Space bezogen, auch wenn der eigentliche Thread in deiner persönlichen Ablage liegt. Dadurch findest du dort weiterhin die Skills, MCP-Prompts, Dokumente und Dateien des gewählten Assistenten. Eigene Inhalte aus deiner persönlichen Ablage können zusätzlich ebenfalls einbezogen werden.
Nicht alle Einträge aus dem @-Menü lassen sich in jedem Chat oder Aufgaben-Kontext wirklich verwenden. CLYE AI blockiert solche Treffer nicht schon hart in der Liste, sondern zeigt dir direkt dort einen verständlichen Hinweis. So bleibt der Eintrag sichtbar, wirkt aber klar als Warnung statt stiller Freigabe: Du erkennst sofort, dass dieser Treffer im aktuellen Kontext zwar auffindbar ist, aber nicht direkt ansprechbar oder einfügbar sein kann.
Typische Fälle sind zum Beispiel:
- ein Assistent oder Space ist grundsätzlich sichtbar, kann in diesem konkreten Chat aber nicht erwähnt werden
- ein Ziel ist nur in bestimmten Aufgaben- oder Kommentar-Kontexten sinnvoll nutzbar
- ein Eintrag bleibt als Orientierung auffindbar, statt kommentarlos ganz aus der Liste zu verschwinden
So erkennst du schon im Menü besser, warum ein Treffer gerade nicht wie erwartet nutzbar ist, und musst nicht erst durch Versuch und Fehlermeldung herausfinden, ob die Erwähnung in diesem Kontext funktioniert.
Mit Escape oder Zurück verlässt du zuerst die gewählte Kategorie. Erst wenn keine Kategorie mehr aktiv ist, schließt sich das Popup.
Die Vorschlagsdaten für Erwähnungen lädt CLYE AI dabei erst, wenn du den Editor wirklich nutzt. Allein das Öffnen einer Chat-Seite ohne Fokus auf das Eingabefeld startet diese Erwärmung nicht mehr im Hintergrund. Dadurch wirkt die Seite beim ersten Öffnen leichter, während die Erwähnungsliste beim tatsächlichen Schreiben trotzdem vorbereitet ist.
So findest du typische Erwähnungsziele schneller, ohne erst eine lange gemischte Liste durchsuchen zu müssen.
Bei der Ablage-Suche kann eine Erwähnung außerdem den Suchkontext beeinflussen: Wenn du eine Gruppe per @ erwähnst und danach nach einem Dokument oder Dateinamen fragst, darf der Assistent diese Gruppe gezielt in die Suche einbeziehen. Das ist besonders hilfreich, wenn du selbst Mitglied der Gruppe bist, der verwendete Assistent aber nicht. Ohne die explizite Erwähnung bleibt dieser zusätzliche Suchbereich aus.
Wenn du merkst, dass du denselben Ablauf ständig neu erklären musst, ist das meist ein Signal für einen Skill statt für noch mehr freien Prompt-Text.
Wann ein Chat reicht und wann mehr Struktur sinnvoll ist
Ein Chat ist ideal für schnelle Fragen, erste Entwürfe und einmalige Auswertungen.
Mehr Struktur lohnt sich, wenn Inhalte dauerhaft wichtig sind:
- Wissen, das mehrfach gebraucht wird, gehört in einen Space
- wiederverwendbare Vorgehensweisen gehören als Skill an einen passenden Ort
- Aufgaben mit Zuständigkeiten oder Nachverfolgung gehören in Aufgaben
Optional: Inhalte weiterbearbeiten
Je nach Freischaltung kannst du Ergebnisse aus dem Chat auch in einer separaten Arbeitsfläche oder in einem anderen passenden Bereich weiterbearbeiten. Das ist hilfreich, wenn aus einer Antwort ein längerer Entwurf, eine strukturierte Notiz, eine visuell getrennte Ausarbeitung oder eine datennahe Auswertung werden soll.
Wenn Canvas und die nötigen Datei-Tools in eurem Setup aktiviert sind, kann ein Assistent Dateien und Apps aus dem laufenden Chat direkt im Canvas öffnen. Das gilt nicht nur für neu erzeugte Canvas-Dateien, sondern auch für Uploads, andere Ressourcen aus dem Chat und für Hosted Apps, die im Chat gezeigt oder veröffentlicht wurden.
Wichtig für Hosted Apps unter /app/<appId>: Wenn euer Space einen Space-Assistenten hat, verwendet die geöffnete App dort jetzt denselben Assistenten-Tool-Pfad wie im Canvas. Nur ohne Space-Assistent greift weiter der bisherige Fallback auf den Space-MCP-Katalog.
Im Canvas siehst du dafür je nach Inhalt passende Ansichten:
- Markdown-Dateien mit Vorschau und Quelltext
- HTML-Dateien mit einer Live-Vorschau und dem Quelltext
- Text- und Code-Dateien in einer gut lesbaren Editor-Ansicht
- CSV-Dateien als interaktive Tabelle mit Sortieren, Gruppieren, horizontalem Scrollen und anpassbaren Spaltenbreiten
- Bilder, PDFs und andere Binärdateien weiter mit der vorhandenen Medienvorschau
- Hosted Apps als eingebettete App-Vorschau im Canvas
Damit eingebettete Apps ihre Ansicht zuverlässig aufbauen, wartet CLYE AI im Canvas jetzt auf die Bereitschaft der App, bevor Werkzeug-Eingaben und Ergebnisse an das eingebettete App-iframe weitergegeben werden. Gerade interaktive Apps wie Excalidraw bleiben dadurch nach dem Öffnen oder nach create_view nicht mehr auf einer weißen oder leeren Fläche stehen, wenn die App ihre Daten erst nach dem abgeschlossenen Start-Handshake übernimmt. Wenn dieselbe Hosted App im geöffneten Canvas danach noch einmal per show_app, edit_app_file, write_app_file oder publish_app aktualisiert wird, lädt CLYE AI die Vorschau jetzt außerdem gezielt neu, statt eine veraltete Draft- oder Live-Ansicht aus dem Cache stehenzulassen.
Typischer Ablauf:
- Du lädst eine Datei hoch, lässt vom Assistenten eine Datei erzeugen oder öffnest eine App aus dem Chat.
- Du öffnest den Inhalt im Canvas.
- Der Tab zeigt dir je nach Inhalt Vorschau, Quelltext, eine Medienansicht oder die eingebettete App-Vorschau.
- Wenn die Datei schreibbar ist, kannst du Änderungen direkt im Canvas speichern.
Geschlossene Inhalte bleiben erreichbar:
- In der Ressourcen-Übersicht des Canvas gibt es für im Chat verfügbare Hosted Apps eine eigene Sektion Apps.
- Dort findest du pro App die Entwurfs-Vorschau dieses Chats und – wenn vorhanden – zusätzlich die veröffentlichte App.
- Das ist besonders hilfreich, wenn du mehrere Apps im selben Chat verwendet hast oder einen Tab versehentlich geschlossen hast.
Wichtig dabei:
- dieser Ablauf setzt die passende Freischaltung für Canvas voraus
- schreibbar sind nur passende Canvas-Dateien; normale Uploads bleiben bewusst schreibgeschützt
- bei schreibbaren CSV-Dateien kannst du Werte direkt in der Tabellenansicht ändern und anschließend über den bestehenden Canvas-Speicherablauf sichern
- Änderungen im Canvas beziehen sich auf bereits vorhandene und geöffnete Dateien im laufenden Chat
- während eine Datei oder App noch gerade erzeugt oder live geöffnet wird, kann sich die Vorschau noch aktualisieren
- für technische Dateioperationen muss in der Regel der MCP-Server Space-Dateisystem (Shell) verfügbar sein
Wenn du eine eingebettete App über X schließt, wird die App dabei auch aus der aktuellen Canvas-Ansicht entfernt. Du kannst sie danach jederzeit wieder über die Sektion Apps in der Ressourcen-Übersicht öffnen.
Wenn dabei bereits viele Dateien, Apps oder andere Ressourcen im Canvas geöffnet sind, bleibt der Plus-Button zum Öffnen weiterer Inhalte trotzdem sichtbar. Zusätzliche Tabs scrollen in diesem Fall horizontal. Mit Mausrad oder Trackpad kannst du durch die Tab-Leiste navigieren; der aktive Tab wird dabei automatisch wieder ins Sichtfeld geholt.
Die wichtigsten Canvas-Aktionen sitzen dabei wieder direkt in derselben Tab-Zeile wie die geöffneten Dateien oder Apps. Dazu gehören je nach Inhalt zum Beispiel Neu laden, Speichern, Herunterladen, Vorschau, Quelle, In neuem Tab öffnen oder in der PDF-Vorschau auch die Zoom-Steuerung. Eine separate zusätzliche Aktionsleiste über den Tabs gibt es dafür nicht mehr.
Wenn du eine Datei aus dem Canvas über Microsofts Office-Vorschau öffnest, bleibt der Zugriff jetzt auch dann stabil, wenn die Datei nicht nur über einen nackten /f/<hash>-Link, sondern über einen konkreten Datei- oder Chunk-Kontext geöffnet wurde. Die Vorschau holt sich die nötige Freigabe dafür gezielt aus diesem Kontext, statt am eingebetteten Viewer mit einer leeren oder fehlgeschlagenen Ansicht zu enden.
In der kompakten Titelleiste sitzen diese tab-spezifischen Werkzeuge immer gesammelt am rechten Rand der Leiste. Wenn die Canvas-Spalte geöffnet ist, liegen sie dort bündig an der Trennlinie zum Canvas. So bleibt die Aktionsgruppe direkt am Arbeitsbereich ausgerichtet.
Ist die Canvas-Spalte geschlossen, nutzt du die Ansicht auf einem Gerät ohne präzisen Maus-/Hover-Modus oder befindet sich die Oberfläche außerhalb der kompakten Titelleiste, bleibt der bisherige Schutzabstand am rechten Rand erhalten. Der Plus-Button zum Öffnen weiterer Inhalte bleibt weiterhin hinter dem letzten Tab statt zwischen Tabs und Werkzeugen zu wandern.
Unter dem Feature-Flag compactTitlebar wird die obere Leiste in Chats nur auf Desktop-Geräten mit Hover und präzisem Zeiger kompakter. Die Canvas-Tabs bleiben dabei direkt in der Titelleiste auf Icon-Höhe statt unter einer zweiten Leiste. Auf Touch-Geräten oder anderen Oberflächen mit coarse pointer bleibt die normale Höhe der App-Leiste mit den üblichen Touch-Zielen erhalten – unabhängig von der Fenster- oder Viewport-Breite. Gleichzeitig wandert die Inbox in die linke Seitenleiste, während sie ohne dieses Flag weiter oben rechts erreichbar bleibt. Die Markenkennung der aktiven Domain mit Logo oder Produktname sitzt dabei jetzt im Header der linken Seitenleiste statt links in der kompakten Browser-Leiste. Im WCO-Modus bleibt diese zusätzliche Kennung aus Platzgründen ausgeblendet. Lange Titel und Breadcrumb-Pfade werden in dieser kompakten Leiste jetzt robuster gekürzt: Der aktuelle Chat oder Bereich bleibt lesbar, statt rechts abgeschnitten oder unverhältnismäßig groß dargestellt zu werden.
In derselben Canvas-Tab-Leiste steht dir jetzt außerdem ein Vollbild-Button zur Verfügung. Damit vergrößerst du den geöffneten Canvas auf das gesamte App-Fenster, ohne den laufenden Chat oder den aktuellen Canvas-Inhalt neu zu laden.
Für dich in der Praxis heißt das:
- der Canvas füllt im Vollbild den verfügbaren App-Bereich vollständig aus
- offene Inhalte wie Dateien, Dashboards, Hosted Apps oder MCP-Apps bleiben dabei im selben Zustand erhalten
- auch ungespeicherte Entwürfe, Zoom-Stufen oder eingebettete Inhalte bleiben bestehen, weil der Canvas nicht neu aufgebaut wird
- mit Esc verlässt du den Vollbildmodus wieder schnell, solange du nicht gerade in ein Eingabefeld, einen Editor oder ein offenes Menü schreibst
- der Automation-Editor nutzt dafür einen eigenen Darstellungsweg und gehört nicht zu diesem Canvas-Vollbildmodus
Typischer Arbeitsablauf im Alltag
- Starte mit einer klaren Frage oder einem konkreten Ziel.
- Gib bei Bedarf relevante Dateien oder Bilder mit.
- Verfeinere das Ergebnis mit kurzen Folgefragen.
- Überführe dauerhaften Inhalt in einen Space.
- Leite verlässliche Nacharbeit in Aufgaben oder Automatisierungen über.
Wichtiger Hinweis
Assistenten helfen schnell und flexibel, ersetzen aber keine fachliche Verantwortung. Prüfe wichtige Aussagen und externe Kommunikation besonders sorgfältig.
Kurz gesagt
Chats sind der schnellste Weg, um mit dem CLYE AI produktiv zu arbeiten. Für dauerhaft nützliches Wissen und verlässliche Abläufe kombinierst du sie am besten mit Spaces, Aufgaben, Skills, Feedback und Automatisierungen.
Assistenten erstellen (mit Bot Father)
Wenn du neue, thematisch klar abgegrenzte Assistenten brauchst (z. B. „Support-FAQ“ oder „Angebotsprüfung“), kannst du dafür den Assistenten Bot Father nutzen.
Upload nach Abbruch erneut starten
Wenn ein Datei-Upload im Chat oder per Drag-and-Drop abbricht, kannst du dieselbe Datei direkt erneut hochladen. Du musst dafür keinen neuen Chat starten.
Wenn der Upload noch läuft, erscheint der Datei-Chip im Eingabebereich erst dann, wenn der Status im Thread konsistent ist.