Datenbanken und Tabellen
Im CLYE AI kannst du Daten nicht nur als Dokumente lesen, sondern auch direkt in Tabellen- und Datenbankbereichen erkunden. Das ist besonders nützlich, wenn du strukturierte Daten filtern, vergleichen oder für Entscheidungen auswerten möchtest.
Je nach Bereich arbeitest du dabei nicht nur mit Tabellen, sondern auch mit Dashboards oder einem Abfrage-Assistenten. Du musst dafür keine SQL-Kenntnisse haben.
In manchen Datenbereichen gibt es zusätzlich einen eigenen SQL-Editor. Dort kannst du Abfragen schreiben, Ergebnisse direkt prüfen und mit einem integrierten Assistenten anpassen lassen.
Wann dieser Bereich sinnvoll ist
Datenbanken und Tabellen helfen dir vor allem dann, wenn:
- viele ähnliche Datensätze vorliegen
- du filtern, sortieren oder eingrenzen willst
- Zahlen, Listen oder Status übersichtlich verglichen werden sollen
- ein Assistent mit strukturierten Daten arbeiten soll
Was du dort typischerweise machen kannst
Je nach Bereich und Freischaltung kannst du:
- Tabellen öffnen und Datensätze durchsehen
- nach Werten suchen
- Filter setzen und Kombinationen eingrenzen
- Spalten ein- oder ausblenden
- Daten für andere aufbereiten oder exportieren
- Dashboards mit gespeicherten Auswertungen nutzen
- bei aktivem Feature-Flag
advancedDashboardsin einer Datenbank mehrere individuelle Dashboards mit KI-Bereichen und vorhandenen SQL-Widgets anlegen - den Assistenten mit natürlichen Fragen auf Daten schauen lassen
- in einem SQL-Editor Abfragen testen und verfeinern
- Ergebnisse direkt als Visualisierung prüfen
Nicht jede Ansicht erlaubt dieselben Aktionen. Was möglich ist, hängt von Datenquelle, Rolle und Einrichtung ab.
So startest du sinnvoll
Ein guter Einstieg ist meist:
- Öffne den passenden Space oder Datenbereich.
- Verschaffe dir einen Überblick über verfügbare Tabellen oder Ansichten.
- Starte mit einem einfachen Filter statt sofort mit vielen Bedingungen.
- Verfeinere das Ergebnis Schritt für Schritt.
Wenn du noch nicht weißt, welche Tabelle die richtige ist, hilft oft zuerst die Übersicht über Tabellen und ihre Bedeutung.
SQL-Editor sinnvoll nutzen
Wenn in deinem Bereich ein SQL-Editor verfügbar ist, kannst du dort strukturierter mit Daten arbeiten als in einer reinen Tabellenansicht. Besonders praktisch ist das, wenn du eine Auswertung gezielt aufbauen oder mehrfach verfeinern willst.
Ein sinnvoller Ablauf ist oft:
- Öffne die Datenquelle oder den Datenbereich.
- Wechsle in den SQL-Editor, falls er verfügbar ist.
- Beschreibe dem integrierten Assistenten zuerst fachlich, was du sehen möchtest.
- Prüfe die erzeugte Abfrage und das Ergebnis.
- Ergänze Filter, Zeiträume oder Gruppierungen Schritt für Schritt.
- Nutze bei Bedarf die Visualisierung, um Ergebnisse direkt als Diagramm zu prüfen.
Das ist besonders hilfreich, wenn du eine Frage nicht nur einmal beantworten, sondern die Abfrage später erneut nutzen oder als Grundlage für ein Widget weiterverwenden willst.
Datenbank-Verbindungen mit Identifier-Rewrite
Wenn eure Datenbank je nach Kontext mit unterschiedlichen Schema- oder Datenbanknamen arbeitet, kann im Verbindungsdialog zusätzlich der Abschnitt Identifier-Rewrite erscheinen. Dieser Bereich ist nur sichtbar, wenn die Funktion in eurem Setup freigeschaltet ist.
Damit kannst du logische Namen in SQL-Abfragen vor der Ausführung auf andere Identifier umschreiben lassen. Das ist nützlich, wenn Abfragen stabil mit einem bekannten Namen arbeiten sollen, technisch aber auf das aktuell aktive Schema oder die aktuell aktive Datenbank zeigen müssen.
Typische Möglichkeiten:
- statische Mappings als JSON hinterlegen, zum Beispiel
{ "cs2rech1": "cs2rech2" } - optional eine Resolve-Query speichern, die genau einen String als aktiven Catalog- oder Schema-Namen zurückgibt
- mit Rewrite von festlegen, welche logischen Namen auf dieses Ergebnis zeigen sollen
- mit Cache-TTL steuern, wie lange das Ergebnis der Resolve-Query wiederverwendet wird
Wichtig im Alltag:
- der Rewrite greift vor der SQL-Ausführung
- Berechtigungen bleiben auf den logischen Namen bezogen
- wenn eine Resolve-Query gesetzt ist, hat sie Vorrang vor statischen Mappings
- ohne Freischaltung bleibt der Verbindungsdialog wie gewohnt ohne diesen Abschnitt
So gehst du vor:
- Öffne die gewünschte Datenbank-Verbindung zum Bearbeiten.
- Aktiviere Identifier-Rewrite.
- Hinterlege entweder statische Mappings oder zusätzlich eine Resolve-Query.
- Trage unter Rewrite von die logischen Namen ein, die auf das Ziel umgeschrieben werden sollen.
- Speichere die Verbindung und prüfe die Abfrage anschließend mit einer einfachen SQL-Anfrage.
Wenn in deinem Bereich ein Abfrage-Assistent sichtbar ist, starte dort mit einer klaren fachlichen Frage statt mit einer technischen Formulierung. Beispiele sind:
- zeige mir offene Vorgänge mit hoher Priorität
- vergleiche die Umsätze der letzten drei Monate
- finde Datensätze mit auffälligen Abweichungen
Dashboards in Datenbanken
Im Bereich Dashboards einer Datenbank kannst du gespeicherte Auswertungen als gemeinsame Arbeitsfläche nutzen.
Je nach Freischaltung gibt es dort zwei Varianten:
- klassische Dashboards mit vorhandenen Widgets
- bei aktivem Feature-Flag
advancedDashboardszusätzlich individuelle Dashboards mit KI-Bereichen und vorhandenen SQL-Widgets im selben Raster
Wenn advancedDashboards aktiv ist, kannst du beim Anlegen eines neuen Dashboards den Dashboard-Typ auswählen. In einem Advanced Dashboard beschreibst du pro Bereich per Prompt, was dort erscheinen soll. Danach kannst du das Dashboard generieren und vorhandene SQL-Widgets aus derselben Datenbank ergänzen. Das gilt auch für Dashboards, die mit dem Team-Space der Datenbank geteilt sind.
Typischer Ablauf:
- Öffne die gewünschte Datenbank.
- Wechsle in den Bereich Dashboards.
- Klicke auf Neues Dashboard erstellen.
- Wähle bei aktiver Freischaltung den Typ Advanced.
- Lege den ersten KI-Bereich an und beschreibe ihn per Prompt.
- Speichere das Dashboard und generiere es bei Bedarf direkt neu.
- Ergänze anschließend weitere Bereiche oder vorhandene SQL-Widgets.
Im Alltag heißt das auch: Wenn mehrere Personen über den geteilten Datenbank-Space am selben Advanced Dashboard arbeiten, bleiben manuelle Widgets, Katalog-Widgets und Änderungen an Hosted-App-Widgets beim Speichern erhalten und die Generierung startet anschließend wie erwartet.
Wenn dir im Dialog nur die klassische Variante angezeigt wird, ist das Feature-Flag in eurem Setup nicht aktiv. Dann bleibt der Bereich wie gewohnt bei klassischen Dashboards.
Wie du Tabellen im Alltag nutzt
Praktische typische Schritte:
- nur relevante Spalten einblenden
- nach Zeitraum, Status oder Verantwortlichkeit filtern
- einzelne Datensätze genauer öffnen
- Ergebnisse mit dem Assistenten besprechen oder zusammenfassen lassen
Gerade bei größeren Datenmengen ist es oft besser, erst die Tabelle sinnvoll einzugrenzen und danach mit dem Assistenten zu interpretieren.
Wann ein Assistent bei Daten hilft
Ein Assistent ist besonders nützlich, wenn du nicht nur Daten sehen, sondern etwas daraus ableiten willst.
Typische Fragen sind:
- welche Muster fallen in diesen Daten auf
- fasse die wichtigsten Unterschiede zusammen
- worauf sollte ich bei diesen Werten achten
- formuliere aus den Ergebnissen eine kurze Zusammenfassung für mein Team
So verbindest du strukturierte Daten mit verständlicher Auswertung.
Tabellen oder Chat?
- Tabellen sind besser, wenn du strukturierte Daten gezielt eingrenzen willst.
- Dashboards sind besser, wenn eine Sicht regelmäßig gebraucht wird.
- Chat ist besser, wenn du eine Einschätzung, Erklärung oder Formulierung brauchst.
Oft ist die beste Reihenfolge:
- Daten in der Tabelle eingrenzen
- Ergebnis im Dashboard oder in der Tabelle prüfen
- Ergebnis mit dem Assistenten interpretieren
- Wichtige Erkenntnisse in Aufgabe, Space oder Bericht übernehmen
Woran du gute Datennutzung erkennst
- du filterst erst grob und dann genauer
- du trennst Rohdaten von Interpretation
- du prüfst auffällige Werte gezielt nach
- du teilst nicht die ganze Tabelle, sondern die relevante Sicht oder Zusammenfassung
Typische Einsatzfälle
- offene Vorgänge nach Status prüfen
- Kennzahlen nach Zeitraum vergleichen
- Ansprechpartner, Kundendaten oder Vorgänge gezielt finden
- Daten für Besprechungen oder Entscheidungen vorbereiten
Grenzen im Alltag
Auch wenn Tabellen sehr hilfreich sind, ersetzen sie keine fachliche Bewertung. Besonders bei wichtigen Entscheidungen gilt:
- auffällige Werte gegenprüfen
- Kontext der Daten beachten
- Verantwortlichkeiten und Freigaben einhalten
Kurz gesagt
Nutze Datenbanken und Tabellen im CLYE AI, wenn du strukturierte Daten schnell eingrenzen, verstehen und gemeinsam weiterverwenden möchtest. Tabellen geben dir Überblick, der Assistent hilft bei Einordnung und Kommunikation.